Wohin kann ich aussortierte Gegenstände geben? | Apfelmädchen & sadfsh
Minimalismus

Wohin kann ich aussortierte Gegenstände geben?

Als wir zum ersten Mal ganz unterschiedliche Dinge aussortiert haben, standen viele dieser Gegenstände noch lange Zeit in einer Kiste herum und warteten darauf nicht nur unseren Kopf, sondern auch die Wohnung zu verlassen. Bücher waren einfach, da die örtliche Bibliothek ein Verschenkregal im Eingangsbereich anbot und wir dort immer einige Schmöker haben stehenlassen, bevor wir uns im Sortiment für neue Leihexemplare entschieden haben. Aber wohin sollten DVDs? Was macht man mit einer alten Gesteinslampe und kann ich die Situation lösen ohne den Sperrmüllabtransport der Stadt in Anspruch nehmen zu müssen?

Letztlich gibt es nicht die eine Methode, welche gleichermaßen einfach, profitabel und sinnvoll ist.

Wir schauen uns heute sechs große Kategorien aus der Welt unseres Besitzes an und zeigen dir, wie du vorgehen kannst, wenn du dich von ihnen trennen möchtest. Diese fünf Kategorien sind: Kleidung, Medien, Möbel und Elektrogeräte, Deko- und Haushaltsartikel, Verbrauchsartikel und zum Schluss Kindersachen. Egal, ob du noch Geld verdienen möchtest, an einem Tausch interessiert bist oder eine Spende einreichen möchtest, wir finden eine Form des Abgebens, die dir gefällt.

Nur eines werden wir nicht propagieren und das ist das Wegschmeißen.

Die Ressourcen auf unserem Planeten sind endlich, ebenso wie die Möglichkeiten vieler Menschen am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen oder einen halbwegs akzeptablen Lebensstandard zu erreichen. Sollte der betroffene, aussortierte Gegenstand nicht absolut unbrauchbar zu sein, in diesem Fall wirst du den Weg zum Müll vermutlich selbst finden, möchten wir dir nahelegen einen geringen Aufwand auf dich zu nehmen, um unsere Welt etwas besser zu machen. Müll vergiftet den Boden und das Grundwasser, weggeschmissenes Essen verändert das gesamte Ökosystem und nach Jahren der Ignoranz stellt die internationale Politik fest, dass gehandelt werden muss. Rückblickend lässt sich dann leicht berechnen, das ein sofortiges Handeln allen Gesellschaften viel Geld gespart hätte.

Lass uns nicht Teil dieser bequemen Ignoranz sein, sondern auf der uns möglichen Ebene als Vorbild vorangehen.

Zur besseren Orientierung haben wir für dich Sprungmarken in diesen Beitrag eingebaut, d.h. du kannst direkt zu einem der Unterthemen springen:

  1. Kleidung
  2. Medien (Bücher, CDs, DVDs)
  3. Möbel und Elektrogeräte
  4. Haushalts- und Dekoartikel
  5. Verbrauchsartikel
  6. Kindersachen

 

1. Kleidung

Hast du dich kürzlich von Kleidung getrennt und überlegst jetzt, wie du sie einer neuen Verwendung zuführen kannst? Dann musst du zunächst entscheiden, ob du sie verkaufen möchtest, mit einem Tausch liebäugelst oder eine Spende einreichen möchtest.

Und denk immer daran: Gerade für den Haushalt lassen sich alte T-Shirts, Handtücher und ähnliches wunderbar als Putzlappen usw. weiterverwenden. Nähanleitungen, z.B. für Spültücher und Abschminkpads, findet man sehr leicht im Netz. Statt Weggeben ist hier Umfunktionieren häufig eine tolle Alternative!

Verkauf

Für den Verkauf von Kleidungsstücken bietet sich die Verwendung des Online-Auktionshauses ebay an. Bitte beachte dabei, dass deine Kleidung hygienisch einwandfrei sein muss. Deine Hosen, Blusen und Jacken kannst du allemal loswerden und dies im Falle mehrerer Bieter eventuell noch zu einem sehr guten Preis.
Wenn du auf einen netten Plausch stehst und Spaß am Feilschen hast, könnte eine ganz altmodische Methode dir sehr zusagen: Der Flohmarkt. Der hohe Zeit- und Arbeitsaufwand kann sicherlich negativ bewertet werden, wenn du diese Ereignisse nicht als deinen Alltag betrachtest und wenig Lust verspürst, aber wenn dich dies nicht stört, kannst du zeitgleich auch viele Gegenstände aus anderen Bereichen veräußern.
Sagt dir weder das Internet noch der Aufwand des Flohmarktes zu, kannst du einen von vielen Second-Hand-Läden aufsuchen und dort nachfragen, ob Interesse an deiner Kleidung besteht und überlegen, ob das Angebot der Inhaber_in dir zusagt. Für Hamburger_innen interessant: der Greenpeace Second Hand Guide

Tausch

Großer Beliebtheit erfreut sich im Internet der Kleiderkreisel, eine Tausch- und Verkaufsplattform für Kleidungsstücke. Ihr analoges Pendant sind Tauschparties, welche mittlerweile vielerorts stattfinden. Ob dies auch für deine Region der Fall ist, kannst du zum Beispiel bei Facebook oder mit einer Suchmaschine (Tauschparty + deine Stadt/Region) recherchieren.

Spende

Vorweg ein Wort zur Spende: Es ist nett gemeint, wenn du Hosen hast, die abgelaufen sind und vielleicht nur an irgendeiner Stelle ein kleines Loch haben, und du dir denkst, dass sie für das Büro nicht mehr adäquat sind, sie aber jemandem ohne Kleidung sicherlich noch weiterhelfen. Jetzt kommt das aber. Aber die wenigsten Vermittler nehmen entsprechende Kleidung an und je nach Lebensumständen derjenigen, die deine Spende bekommen, kann es durchaus gefährlich sein, wenn sie in der Kälte draußen sind und löchrige Kleidung nutzen müssen. Lieber wenige und vernünftige Kleidung als problematische. Solltest du auch minderwertige Kleidung abgeben können, sei dir bitte bewusst, dass viele der Gegenstände zu Putzlappen und ähnlichem weiterverarbeitet werden.

Ich hoffe dir die Lust auf eine Spende nicht genommen zu haben, denke aber, dass es für uns alle besser ist den Zustand zu reflektieren und uns bewusst zu machen, was wir anderen Menschen manchmal zumuten, obwohl wir es gut meinen. Deine Kleiderspenden kannst du beispielsweise bei der Obdachlosenhilfe einreichen oder in die Container des Deutschen Roten Kreuzes werfen. Derzeit sind höchstwahrscheinlich auch deine Kommune und der Landkreis stark an Spenden interessiert, weshalb ein kurzer Anruf beim Flüchtlingsbeauftragten des Kreises dir Sicherheit verschafft welche Dinge du wo abgeben kannst. Ein guter Ansprechpartner ist sicherlich auch deine örtliche Kirche.

In vielen Städten enstehen zudem sogenannte Umsonst- oder Kostnixläden bzw. Giveboxen, die Spenden sammeln. Ähnlich wie bei den Bücherschränken gibst du dort ab, was du nicht mehr brauchst und darfst mitnehmen, was dir zuhause fehlt. Das gilt natürlich nicht nur für Kleidung.

2. Medien (Bücher, DVDs, CDs)

Ich möchte ja nicht wie der Sprung einer Schallplatte klingen (höhö, verstehste?), aber für Medien gilt dasselbe wie für Kleidung. Verkauf, Tausch oder Spende? Deine Wahl!

Verkauf

Im Bereich der Medien hast du insbesondere online die Möglichkeit auf ganz verschiedene Art und Weise vorzugehen. Möchtest du viele Dinge gleichzeitig aus deinem Haushalt verbannen und möglichst wenig Aufwand dafür aufbringen, dann empfehlen sich Plattformen wie Rebuy und Momox. Solltest du ein Smartphone dein Eigen nennen, scannst du die Strichcodes deiner Artikel ab, erhältst sofort ein Angebot und entscheidest, ob dir dieses zusagt. Wenn du fertig bist und einen Mindestverkaufspreis erreicht hast, schließt du den Vorgang ab, erhältst per E-Mail einen Versandschein und bist schon fertig. Okay, du musst das Paket noch packen und in die Post geben, doch danach erhielten wir unser Geld bisher immer innerhalb der folgenden 7 Tage.

Scheust du dich nicht vor etwas Arbeit und erhoffst dir von bestimmten Produkten einen höheren Verkaufswert, als dir diese Portale anbieten, dann könnte das Einstellen individueller Artikel bei Amazon (oder ebay) die passende Vorgehensweise sein. Du beschreibst den Zustand, legst einen Preis fest und wartest. Mit etwas Glück findet sich schnell ein Käufer, allerdings kann es auch passieren, dass du Wochen oder Monate wartest oder deine Preisvorstellung revidieren musst.

Natürlich lassen sich auch Medien hervorragend auf dem Flohmarkt veräußern. Eine weitere Alternative bilden Second-Hand-(Buch)Läden, die deine Sachen für kleines Geld ankaufen.

Tausch

Nicht ganz so populär wie im Bereich der Kleidungsstücke, lassen sich heute aber auch Medien vertauschen. Im Internet ist das Tauschticket eine der größeren Börsen, auf denen du dich umsehen kannst. Offline könntest du, wenn du in einem Mehrfamilienhaus wohnst, eine Tauschkiste im Flur vorschlagen oder auf der Arbeit nach anderen Interessierten suchen, die mehr daran interessiert sind ihre Medien zu vertauschen, anstatt sie wegzuschmeißen oder zu verkaufen. Vielleicht kannst du deine Zeitschriftenabos und DVDs auch im Freundeskreis tauschen?

Spende

Viele Büchereien freuen sich über Spenden, um ihr Kontingent zu erweitern. Ihre Art der Finanzierung lässt es zumeist nicht zu, dass sie dir dafür einen Gegenwert bieten können. Bitte beachte, dass die Bibliotheken meist nur an gut erhaltenen Büchern Interesse habe, da sie den Kunden ein ordentliches Produkt anbieten möchten. Ist diese Qualität nicht gegeben, bieten sie aber häufig die Möglichkeit ein Medium anzunehmen, um es beim nächsten Bibliotheksflohmarkt zu verkaufen oder stellen ein Regal bereit, in dem du dein Buch hinterlassen kannst. Dasselbe Prinzip findet sich in den immer häufiger werdenden Bücherschränken, in welche du gleichermaßen Bücher stellen, als auch dir selbst neues Lesematerial aussuchen kannst.

Außerdem kannst du deine Bücher, DVDs und CDs an Läden von Oxfam oder (kirchliche oder vom DRK betriebene) Stadtteilläden spenden, die diese dann auf ihren Flächen zu erschwinglichen Preisen weiterverkaufen.

Wenn du selber gerne nach neuen Filmen oder einem guten Buch stöberst, dann schau doch mal, ob es in deiner Gegend eine Givebox oder einen Umsonstladen gibt. Dort kannst du deine aussortierten Dinge abgeben und darfst selber etwas mitnehmen, wenn du möchtest.

3. Möbel und Elektrogeräte

Wahrscheinlich, ich bin diesbezüglich schlecht informiert, können auch große Elektrogeräte und Möbel auf Flohmärkten verkauft werden, aber der Aufwand erscheint mir sehr groß, daher haben wir ein paar andere Methoden für dich zusammengetragen. Effektive Tauschmöglichkeiten sind uns hier jedoch nicht bekannt.

Verkauf

Unser absoluter Geheimtipp für den Verkauf von Möbeln und Elektrogeräten sind die ebay-Kleinanzeigen für deine Region. Diese haben nichts mit den Versteigerungen zutun, sondern ähneln einem Online-Flohmarkt. Du brauchst nur 1-2 Fotos machen und eine Produktbeschreibung schreiben und schon ist dein aussortiertes Stück bereit verkauft zu werden. Möchtest du den Aufwand gering halten, erwähne speziell, dass du nur an Selbstabholer verkaufst. Zusätzlich lohnt sich auch hier der Blick zu Facebook, wo es eine wachsende Anzahl von lokalen Verkaufsgruppen gibt. Parallel dazu funktionieren selbstverständlich deine Lokalzeitung und das schwarze Brett in vielen Supermärkten und eventuell an deinem Arbeitsplatz.

Abgabe/Wiederherstellung

Spenden bieten sich bei Großgeräten nicht direkt an, sind aber sicherlich auf bestimmter Ebene möglich. Viele karitative Einrichtungen schauen dazu z.B. in die Zeitung oder in den Kleinanzeigen bei ebay nach der Kategorie „verschenken“ und melden sich dann bei dir. Möbel kannst du natürlich, wenn sie nicht mehr gut genug zum Verkaufen sind, ebenfalls noch verschenken. Ansonsten wirst du wohl oder übel den Sperrmüll in Anspruch nehmen müssen. Für Elektrogeräte gilt zunächst dasselbe, allerdings geben wir diese häufig ab, wenn sie kaputt sind. Auf den Recyclinghöfen steht manchmal qualifiziertes Personal bereit, welches sich nach dem Zustand erkundigt und dieses noch reparieren kann. Merk dir, was das Problem ist und vielleicht kann jemand das Produkt noch einmal aufarbeiten. Wenn du es selber noch nützen würdest, wenn es noch funktionsfähig wäre, dann informiere dich, ob in deiner Nähe ein Reparaturcafé eingerichtet wurde, wo man dir gern hilft die Reparatur zu lernen.

4. Haushalts- und Dekoartikel

Flohmarkt… immer wieder Flohmarkt. Ich erwähne es nicht noch einmal extra, in Ordnung? : )

Verkauf

Im Zweifelsfall hilft erneut ebay weiter, wobei bei einer Versteigerung offen sein mag, wieviel Geld du noch bekommst. Positiv bin ich aber bezüglich deiner Chancen in jedem Fall noch etwas zu bekommen.

Tausch

Im Bereich der Haushaltsartikel zu tauschen ist definitiv möglich, aber vermutlich am ehesten eine Angelegenheit innerhalb deiner Familie und deines Freundeskreises. Frag sie doch einfach mal.

Spende

Haushalts- und Dekoartikel lassen sich hervorragend spenden. Sozialkaufhäuser und DRK-Läden freuen sich über alle Produkte, die sie an Menschen weitergeben können, die kein Geld haben, um sich Geschirr etc leisten zu können. Selbstverständlich kannst du auch an heiratende Freunde spenden, die noch ein paar Teller für den Polterabend brauchen.

Und natürlich Giveboxen und Umsonstläden, die sich ganz dem Gedanken eines kostenlosen Geben- und Nehmen-Kreislaufs verschrieben haben.

5. Verbrauchsartikel

Mit Verbrauchsartikeln meine ich primär Nahrungsmittel und Kosmetik. Ich gehe davon aus, dass du dich nur von angebrochenen Dingen trennen möchtest, die dir nicht geschmeckt oder gefallen haben, bzw. von dir nicht rechtzeitig vor dem Ablaufdatum aufgebraucht werden können. Der Verkauf dieser Objekte erscheint mir nicht unmöglich, aber (meistens) nicht angebracht, daher spare ich diesen Teil aus.

Tausch

Schmeckt dir dein Mittagessen nicht ganz so gut, während die Lunchbox deiner Kollegen herrlich aussieht? Vielleicht mögen sie ja tauschen. In manchen Fällen gibt es sogar Gemeinschaftskühlschränke auf der Arbeit: Stell dein Essen rein mit einem Zettel „zu verschenken“ und jemand freut sich bestimmt darüber. Oder die neuste Creme riecht nach 2-3x nutzen nicht so, wie du dir das wünscht, magst du vielleicht mit Freunden oder Familie tauschen. Größere Portale sind mir hierzu nicht bekannt.

Spende

Anstatt deine Nahrungsmittel wegzuschmeißen, kannst du sie beim Foodsharing anbieten. Egal ob angebrochen oder geschenkt und nicht gemocht, irgendjemand findet und freut sich auf jeden Fall. Auch du selbst kannst dort natürlich schauen, ob jemand etwas weggibt, was du wahnsinnig gerne magst und dort ohne Kostenaufwand bekommst. Neben der offiziellen Plattform gibt es gerade auf Facebook eine wachsende Anzahl von lokalen Gruppen, die eine gute Anlaufstelle sind. Außerdem entstehen in vielen Städten öffentliche Verteiler, die von dir (und anderen Freiwilligen) befüllt werden können. Herausnehmen darf jede_r dann, was er_sie braucht.

Kosmetikartikel lassen sich beispielsweise auf den Toiletten deines Arbeitsplatzes ausstellen. Sollte dein Unternehmen diese Möglichkeit nicht anbieten, wäre es doch eine Idee dies mal vorzuschlagen oder?
Des Weiteren freuen sich Frauenhäuser, die häufig auf Hilfe aus der Bevölkerung angewiesen sind, über die Spende von Verbrauchsartikeln. Bei Tierfutter z.B. kannst du dich im Tierheim erkundigen. Per E-Mail oder Telefonat kannst du sicher schnell herausfinden, ob es eine Einrichtung in deiner Region gibt, die Spenden dieser Art annimmt.

6. Kindersachen:

Kinder wachsen schnell, werden häufig beschenkt und landen in den meisten Fällen irgendwann im Zentrum der Ausmistaktionen. Kleidung, Spielzeug und Möbel für die kleinsten sind dabei alles andere als günstig, sodass es sich lohnt, aussortiere Dinge nicht einfach wegzuschmeißen. Die folgenden Punkte sind natürlich ergänzend zu den anderen Ideen, die wir bereits oben vorgestellt haben.

Verkauf

Gut erhaltene Kinderkleidung, hochwertiges Spielzeug und Einrichtungsgegestände aus dem Kinderzimmer lassen sich sehr gut über einen Aushang in der nächsten KiTa, im Kindergarten oder an anderen Stellen, die regelmäßig von Familien aufgesucht werden, verkaufen. Kleiner Hinweis: Bitte setze realistische Preise! Klar hast du vielleicht viele tolle Erinnerungen an diesen Pullover oder jene Kinderbettwäsche – andere sehen aber nur den Zustand und den Preis von Neuware.

In vielen Gegenden gibt es zudem spezielle Kinderbasare bzw -flohmärkte, auf denen dann nur Kindersachen (und Schwangerschaftsbekleidung) angeboten werden dürfen. Dass dort meistens Eltern unterwegs sind, erhöht deine Verkaufschancen!

Tauschen

Hier gefällt uns vor allem eine Idee besonders gut: Tauschen im Freundeskreis. Gerade über KiTas, Spielgruppen oder den Kindergarten lassen sich bestimmt ein paar Eltern finden, die sich für Abwechslung im Kinderzimmer begeistern. Jede Familie stellt eine Kiste mit Dingen bereit, die dann in der Gruppe rumwandert. So bekommt jede_r regelmäßig „neues“ Spielzeug – ganz ohne zusätzliche Kosten.

Verschenken/Spende

Die alten bekannten sind natürlich auch hier anzutreffen: DRK, Flüchtlingshilfe, Sozialkaufhäuser, Umsonstläden und Giveboxen. Hast du etwa Bastelsachen oder Spielzeug übrig, kannst du bei Kindertagesstätten, -gärten und Schulen erfragen, ob sie deine Produkte gerne übernehmen möchten. Ebenso haben viele Kirchen entsprechende Gruppen zur Kinderbetreuung.

Wohin mit den Dingen? Überallhin aber nicht auf den Müll!

Die gängigsten Artikel des Haushalts haben wir damit hoffentlich abgedeckt. Zwischen den diversen On- und Offline-Alternativen finden sich bestimmt Vorgehensweisen, die dir gefallen und das Weggeben erleichtern. Deine Dinge kommen nicht auf den Müll, sondern machen jemand anderes glücklich. Besser geht es doch gar nicht oder?

Kennst und nutzt du noch weitere Methoden, deine aussortierten Gegenstände einem sinnvollen Zweck zuzuführen? Mit deiner Hilfe schaffen wir es bestimmt, dass noch mehr Sachen eine zweite Chance erhalten! Wir freuen uns auf deine Kommentare.

11 Kommentare zu “Wohin kann ich aussortierte Gegenstände geben?

  1. Schöne Übersicht!
    Vielleicht kannst du ja der Vollständigkeithalber auch noch die Liste der Bücherschränke verlinken? https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_%C3%B6ffentlicher_B%C3%BCcherschr%C3%A4nke_in_Deutschland

  2. Für Kindersachen gibt es in vielen Städten auch spezialisierte Secondhandläden, ergänze ich noch.
    Tolle Übersicht!
    Mir fällt auch noch ein, dass ich hochwertige Sachen zu Sozial-Aktien-Gesellschaft geschickt habe. Das war ein Tipp bei weggedacht.de, die Sachen wurden über ebay verkauft und der Erlös an eine Einrichtung meiner Wahl gespendet. Da kamen bei mir sogar über 100 € zusammen.

    • Hallo Nanne,

      vielen Dank für deine Ergänzung. Auf Kindersachen spezialisierte Secondhandläden – manchmal bin ich echt überrascht, was es heute alles so gibt. Tolle Sache! Die Sozial-Aktien-Gesellschaft kenne ich auch nicht, werd mich da mal schlau machen.

      Liebe Grüße, Svenja

  3. Ich wollte nur mal kurz Bescheid sagen, dass ich diese Reihe von euch toll finde als jemand, der selbst gerade so am Anfang seines Minimalismus-Weges steht!
    Ihr beide seid einfach super sympathische Persönlichkeiten, die (auch in euren zahlreichen, tollen, älteren Artikeln!) auf eine tolle Art und Weise vermitteln wie Minimalismus das eigene Leben bereichern kann ohne euch dabei zu sehr auf den Besitz zu konzentrieren … Ich freu mich immer wie blöd, wenn ihr was neues veröffentlicht habt und hab mich vermutlich schon stundenlang durch euer Archiv gewühlt.

    • Hallo Vera,

      vielen Danl für deine lieben Worte. Wir freuen uns so sehr, dass wir unser Wissen und unsere Erfahrungen weitergeben können, damit der Einstieg für andere leichter wird. Solltest du irgendwann auf deinem Weg mal eine Frage haben, dann zögere nicht und schreib uns eine Mail (oder einen Kommentar).

      Liebe Grüße & nochmal Danke,
      Svenja

  4. Pingback: Was brauchen wir denn nun wirklich? | Wo ist Philipp?

  5. Hallo!

    Für mich die erste Wahl ist der Kostnixladen bzw. Umsonstladen. Zum Glück gibt es bei mir einen gleich um die Ecke. Da kann ich alles hinbringen, was ich nicht mehr brauche.

    lg
    Maria

    • Hallo Maria,

      Kostnixläden sind eine tolle Sache. Leider gibts bei uns in der Nähe keinen, aber ich recherchiere weiter (und träume von einer GivBox in der nächsten Stadt).

      Liebe Grüße, Svenja

  6. Was mich nervt, ist Zusatzmaterial. Beim neuen Staubsauger die 5 Teile, die ich nie benutzen werde und gleich wegwerfe. Beim neuen Minibackofen den Steinteller und der Rostgriff, das ich nie benutzen werde. Lieber gleich weg damit als in ein paar Jahren und noch zweimal umziehen damit. Da finde ich keine Lösung. Kann es ja schlecht ans Werk zurücksenden und schreiben, „brauche ich nicht. “ Wegen dem Sadfsh hab ich gestern noch einen Stuhl verschenkt. Tat gut! Ich bin Gepäck los beim Umzug, der irgendwann ansteht und die haben sich gefreut.

    Lg Tanja

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