Woche 4 – Unsere Netzhighlights

Es ist Sonntag und damit Zeit für unsere Top 6 – Internetfundstücke der zurückliegenden Woche. Heute geht’s um kleine Häuser, Selbstbewusstsein in Zeiten, in denen jeder alles besser weiß, und Schulden. Viel Spaß beim Stöbern!

sadfsh

1. Im letzten Jahr habe ich angefangen zu laufen. Wieder, muss ich wohl sagen, denn viele Jahre habe ich Sport gemacht. Es läuft bisher auch wieder ganz gut. Warum auch nicht? Laufen kann doch jeder. Laufen kann tatsächlich jeder, aber mithilfe der richtigen Technik kann man viel Kraft sparen und sich selbst vor schlechten Bewegungen schützen. Frederik Hertzberg von reintegrate.net hat diese Woche einen Artikel veröffentlicht, mit dem man durch aufmerksames Hören beim Laufen eigene Fehler bemerken kann, ohne auf teure Fitnesstrainer angewiesen zu sein, die für einen laufen gehen.

2. Kleine Häuser begeistern mich ja. Was ich am allermeisten an kleinen Wohnlösungen mag, ist die Empore, welche meist als Schlafraum verwendet wird. Tolle Bilder gabs diese Woche beim TinyHouseBlog, der eine ehemalige Garage in neuem Gewand zeigt.

3. Da ich schon wieder zuviele englische Beiträge verwende, möchte ich einen Abschnitt meines letzten Highlights dieser Woche übersetzen. Er stammt aus einem Artikel des Bibliothekars Wayne Bivens-Tatum, der darüber nachdenkt, warum er entscheidet, was für ihn wichtig ist und weshalb andere Lebensberater, Gurus, etc dies nicht können. Vielleicht finden wir alle irgendwann noch heraus, dass unsere eigene innere Stimme uns am glücklichsten macht. Hier jetzt aber der (teils lose übersetzte) Abschnitt:

Deshalb ignoriere ich jeden Menschen und jede Gruppe, die versuchen über mich, oder die Dinge, die ich tue, zu bestimmen, oder die mir erzählen, ich soll gegen mein besseres Wissen tun, was sie für richtig halten, anstelle dessen, was ich für richtig halte. Gern lerne ich von jedem, der gewillt ist zu lehren, aber ich ignoriere jeden, der zu predigen versucht. Und ich entscheide, von wem es wert ist zu lernen und was es wert ist gelernt zu werden. Die Prediger arbeiten nicht in meinem Job und sie leben nicht mein Leben. Was für mich das beste ist, können sie niemals besser wissen, als ich selbst.

 Apfelmädchen

1. Bereits am Sonntag hat Daniel auf seinem Blog einen Text zum Thema “Schulden” veröffentlicht, den ihr unbedingt lesen solltet. Angeregt durch die Veröffentlichung der jährlichen Statistik zur Verschuldung von Privathaushalten, stellt der Autor sich die Frage, was Schulden für ihn sind und wie diese Definition sein finanzielles Handeln beeinflusst. Er versteht Schulden grundsätzlich als “Wette auf die Zukunft” und damit letztendlich als Einschränkung der persönlichen Freiheit.

Für mich persönlich spielt auch ein weiterer, eher moralischer Aspekt eine wichtige Rolle. Leihe ich mir Geld bei einer Privatperson, einer Bank oder durch z.B. Ratenkauf bei einem Unternehmen, dann stehe ich “in der Schuld” und verpflichte mich in der Zukunft eine bestimmte Leistung zu erbringen, was mich einschränkt. Wie steht ihr zum Thema Schulden?

2. Wie wahrscheinlich bekannt ist, studiere ich zur Zeit Psychologie an der Fernuniversität Hagen und habe mich daher sehr gefreut, als ich diese Woche den ausführlichen Beitrag mit dem Titel Lernen, minimalistisch gelesen habe. Die Bloggerin und Studentin Inka bereitet sich gerade auf ihr Staatsexamen in Ethik/Philosophie vor und zeigt uns, wie sie ihren Vorbereitungsprozess gestaltet. Interessantweise ähnelt ihre vorgestellte Lernroutine dem, was sich in den vielen Jahren meines Studiums für mich heraus kristallisiert hat, sehr.

Anders als Inka benutze ich für meine Karteikarten bei sehr komplexen Themen gerne das Frage-Antwort-Schema (vorne ausformulierte Frage, hinten Antwort), was jedoch sicherlich auf die Art der Prüfung zurückzuführen ist. Bisher hatte ich es vor allem mündliche Prüfungen (Frage-Antwort-Spiel) und Multiple-Choice-Bögen zu tun, wo es hilft sehr viel Faktenwissen zu besitzen. Außerdem bin ich kein auditiver Lerntyp und könnte mit Podcasts gar nichts anfangen, dafür hilft es mir ungemein, komplexe Sachverhalte für andere Mitstudenten aufzubereiten und zu erklären. Kennst du deinen Lerntypen?

3. Zum Abschluss gibt’s noch was für die Augen und Ohren. Diese Woche stolperte ich über zwei Videos von Hagen Rether, einem deutschen Kabarettisten und Vegetarier:
- Hagen Rether: Die Wahrheit über Fleisch
- Hagen Rether: Weil es halt so lecker ist…

Veröffentlicht von

Studiere seit Ewigkeiten die Geschichte, mische häufig Politik dazu. Vegan unterwegs seit Januar 2013. Wenn der BVB spielt, krieg ich sonst nichts mehr mit.

2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Wieder interessante blogs. Die Häuser, Herr Bivens-Tatum und auch
    der Herr Rether spricht ja Wahres…………………………………..
    manchmal will ich, manchmal will ich nicht !

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