Poly-Was?! Was ich diese Woche über Verpackungsmüll gelernt habe (Müllfasten #1) | Apfelmädchen & sadfsh
Nachhaltigkeit

Poly-Was?! Was ich diese Woche über Verpackungsmüll gelernt habe (Müllfasten #1)

Der meiste Müll entsteht bei uns – wie wahrscheinlich auch in deinem Zuhause – beim Kochen bzw. in der Küche als Verpackungsmüll. Anders als in den USA sind so genannte Unverpacktläden bei uns noch lange nicht in jeder Stadt zu finden, sodass der wöchentliche Einkauf in Supermarkt & Discounter zum Spießrutenlauf mutiert, sobald man sich für Müllvermeidung interessiert. Vor dem Umzug haben sadfsh und ich unsere Einkäufe größtenteils auf dem Wochenmarkt und in verschiedenen Bio(super)märkten erledigt. Viele Dinge gibt es dort lose oder zumindest in Papier bzw. Glas verpackt zu erwerben. So konnten wir unsere Plastikmengen in der Vergangenheit recht gut unter Kontrolle halten. Nudeln, Tofu, Reismilch und gelegentliche Ersatzprodukte – das war’s für gewöhnlich auch schon. Jetzt nach dem Umzug aufs platte Land sieht es anders aus…

Woche 1: Wir beobachten und analysieren, wo und warum bei uns Müll entsteht. Wir schauen, welche Stellen wir gut im Griff haben und welche Brennpunkte wir ausmachen können.

Mein Besuch beim örtlichen Discounter hat bei mir einen sehr bleibenden Eindruck hinterlassen: Gänge gesäumt von Plastikverpackungen. Plastikflaschen, Süßigkeiten in doppelter Folienverpackung. Brot, Tiefkühlgemüse und sogar frisches Obst bzw. Gemüse – Plastik ist hier (fast) an jedem Produkt zu finden. Mir graut so langsam, dass das #Müllfasten doch eine größere Aufgabe werden könnte. Leicht panisch nehme ich zwei Tafeln Schokolade, eine Packung Taschentücher und zwei Päckchen vegane Würstchen. Zuhause stelle ich fest, dass ich hier gleich drei Mal Kompromisse machen musste:

  • Die Würstchen sind zwar ohne tierische Inhaltsstoffe, dafür aber in Pappe und Plastik verpackt.
  • Die Taschentücher sind frei von Plastik, dafür aber nicht aus Recyclingmaterial wie die Taschentuchbox, die wir normalerweise kaufen.
  • Die Schokolade ist fairtrade, vegan und bio – aber auch hier Pappkarton und innenliegende Alufolie.

Ist das jetzt schon eine riesengroße Niederlage? Ist so ein Müllfasten überhaupt zu schaffen? Mir raucht der Kopf und ich bestelle lieber mal die Gemüsekiste für die nächste Woche. Im virtuellen Einkaufskorb landen neben verschiedenen Salaten, Lauch und Zwiebeln auch zwei Pakete mit Kakao. 5 Minuten später sehe ich, dass der bestellte Kakao zwar bio & fairtrade ist, sein Inneres aber auch mit einer Mischung aus PE und PP auskleidet. Auf der Verpackung heißt es dazu:

„Klimaneutrale Verpackung: Wir kompensieren gemeinsam mit my-climate die CO2-Emisionen, die bei der Herstellung und dem Transport dieser Verpackung entstehen. Mit Ihrem Kauf unterstützen Sie ein Klimaschutzprojekt in Peru. Nähere Infos finden Sie unter www.naturata.de“ (Quelle: Naturata, Kakaoverpackungskarton)

Verpackung aus Plastik – Was sind das für Kunststoffe?

Es beginnen zwei Stunden Recherchearbeit, die am Ende mehr Fragen aufwerfen als sie lösen. Was ist eigentlich PE und was PP. Okay, das sind alles verschiede Sorten von Plastik. Aber gehts ein wenig genauer?

  • PE = Polyethylen, laut Wikipedia der Standardkunststoff in der Industrie, wenn es z.B. um Verpackungen geht. Verschiedene Variante des Polyethylen lassen sich zu Müllsäcken, Plastikflaschen für Putzmittel oder Getränkeflaschen verarbeiten. Ausgangsstoff ist Erdöl bzw. petrochemisch erzeugtes Ethylengas.
  • PP = Polypropylen, laut Wikipedia auf Platz 2 der Kunststofflieblinge. Überspitzt gesagt: Alles, was nicht PE ist, wird aus PP gemacht. Auf der Anwendungsliste finden sich etwa typische Verpackungen, aber auch die Weiterverarbeitung zu Garn für Textilien, der Einsatz im Fahrzeugbau und das Bauwesen. Ausgangsstoff ist Propen, ein Gas aus der Erdölverarbeitung.

Außerdem gibt es z.B. noch PVC (Polyvinylchlorid, das in bestimmten Varianten Weichmacher, wie etwa Bisphenol A enthält) und Polycarbonat, das vor allem für bruchsichere Produkte eingesetzt wird.

Welcher Kunststoff in z.B. einer Plastikflasche oder anderen Kunststoffprodukten benutzt wird, lässt sich an dem Dreieckssymbol mit einer Zahlenkombination im Zentrum erkennen:

  • Polyethylenterephthalate (PET) haben den Code 01.
  • PVC ist mit Code 03 gekennzeichnet.
  • PP erkennst du am Code 05.

Laut Umweltbundesamt machen Verpackungen übrigens 35% der in Deutschland verarbeiteten Kunststoffe aus. Ziemlich viel, wenn man daran denkt, wie kurz die Nutzungsdauer gerade von Einwegverpackungen ist. Für die beiden Typen PE und PP bedeutet das: „Von der Gesamtabfallmenge entfielen mit 2,2 Mio. t 38,7 % auf Polyethylen (PE), 0,96 Mio. t oder 16,9 % auf Polypropylen (PP) und 0,65 Mio. t oder 11,4 % auf Polyvinylchlorid (PVC).“ (Quelle: Umweltbundesamt)

Wie funktioniert Kunststoffrecycling in Deutschland?

Und wie kann man diese Stoffe recyclen? Wie viel davon wird denn in Deutschland überhaupt wiederverwendet? Dazu lese ich immer wieder vom Grünen Punkt und dem Dualen Abfallsystem. Schöne Ideen, um die Sammlungsquote zu erhöhen. Aber was passiert danach? Das Umweltbundesamt hat auch dazu ein paar Zahlen aus dem Jahr 2013 zusammengestellt, die mir wenig Hoffnung machen.

Das Gute zuerst: 99% der gesammelten Kunststoffabfälle werden einer weiteren Verwendung zugeführt und landen nicht auf der nächsten Deponie. (Quelle: Umweltbundesamt)

An dieser Stelle müssen wir jedoch 2 Probleme betrachten: Einerseits erfasst die Statistik auch Kunststoffabfälle aus der Verpackungsindustrie und andererseits gibt es neben der stofflichen Verwertung noch die thermische Verwertung.

Kurzer Einschub für alle, die nicht Werkstoffkunde oder Recycling studieren: Es folgt ein Überblick über die Unterschiede bzw. Verfahrenstypen:

  • Stoffliches Recycling: umfasst verschiedene Verfahren, wie etwa die werkstoffliche oder biologische Verwertung und versucht die stofflichen Eigenschaften des Mülls zu nutzen. Beispiele: Kompostieren von Gemüseabfällen, Altglas und -papier als Rohstoffe für die Industrie
  • Thermisches Recycling: Nutzung des Brennwertes, d.h. Verbrennung in Anlagen mit hochwirksamen Filtern gegen mögliche giftige Gase zur Gewinnung von Energie.

Während etwa die Abfälle, die während der Produktion bzw. Weiterverarbeitung von Kunststoffen entstehen, zu 66 bzw. 90 Prozent stofflich wiederverwertet werden können, liegt der Anteil für deinen Kunststoffmüll nur bei 34,2%. Der Rest geht in die thermische Wiederverwertung, d.h. er wird verbrannt. (Quelle: Umweltbundesamt)

Grund für dieses Ungleichgewicht ist vor allem die Sortenreinheit. Während die Abfälle aus Produktion und Verarbeitung meistens sortenrein vorliegen, ist der Haushaltsmüll ein buntes Gemisch aus verschiedenen Materialien. Das Sammeln, Sortieren und Trennen ist anscheinend sehr aufwändig und kostenintensiv. Wer hier mehr weiß, darf sich gerne über die Kommentare melden!

Puh. Nach all diesen Ausführungen wenden wir uns lieber mal wieder dem eigentlichen Thema zu, nicht wahr? Es ging ja um Verpackungen in der Küche bzw. beim Einkaufen.

Was für Müll fällt bei uns überhaupt beim Kochen an?

Da wir dieses Mal nicht von jedem Verpackungsmüllteil ein Bild gemacht haben (Sorry, beim Kochen muss es bei uns häufig schnell gehen und wer will schon dreckigen Müll sehen?!), hab ich eine Liste mit typischen Beispielen zusammengestellt.

Plastikmüll:

Nudelverpackungen, Nüsse, Innenverpackung vom Kakao, Tofu und andere Ersatzprodukte, Schale mit Rukola/Feldsalat, Gewürze, Gemüseverpackungen/Netze

Glasmüll:

Mais/Kichererbsen, Tomatenmark, Brotaufstrich, Mayonnaise, Ketchup, Ölflaschen

Papiermüll:

Kakaoaußenverpackung und andere Kartons, Mehl, Dinkel, Zucker

(bisher unidentifizierte) Verbundstoffe:

Backpulver/Hefe/Vanilletütchen, Reismilch, Magarine zum Backen, Chipstüten

Je weniger Verpackungsmüll, desto besser.

Nach meiner obigen Recherche ist für uns nach Woche 1 ganz klar: Je weniger Verpackung, desto besser. Was gar nicht erst produziert und dann für wenige Minuten oder Stunden benutzt wird, muss auch später nicht mit erheblichem Aufwand recycelt werden. Auch hier ist also weniger mehr. Im Fokus stehen dabei ganz besonders Kunststoff(einweg)verpackungen, die in vielen Fällen vollkommen unnötig sind. Wo und wie wir seit dem Beginn des Müllfastens Verpackungsmüll einsparen konnten, zeigen wir dir im nächsten Beitrag.

P.S.: Quasi während der Entstehung des Textes hat das Umweltbundesamt noch neuere Zahlen speziell zu Verpackungsmüll veröffentlicht: Verpackungsabfälle. Wer noch weiterlesen mag, kann z.B. bei der SZ nachlesen oder in älteren Beiträgen bei Frau DingDong stöbern. Wir lesen uns übrigens gerade durch das neue Buch von Anneliese Bunk und Nadine Schubert: Besser leben ohne Plastik. Aber auch dazu mehr in der nächsten Woche 😉

Heißt zwar Apfelmädchen, mag aber eigentlich lieber Erdbeeren als Äpfel. Lebt minimalistisch, nachhaltig und vegan. Studiert Psychologie. Liest leidenschaftlich gerne Bücher & Comics. Interessiert sich für die Zukunft (Science Fiction, Dystopien, Postwachstumsökonomie), aktuelle Politik und Feminismus. Organisiert von Zeit zu Zeit Events wie die Konsumauszeit oder die Minimal Kon. Verbringt zu viel Zeit auf Twitter.

23 Kommentare zu “Poly-Was?! Was ich diese Woche über Verpackungsmüll gelernt habe (Müllfasten #1)

  1. Ich äh… bin verwirrt. Aber schön, dass ihr es überhaupt versucht habt, durchzusteigen. 😀

    • Oh nein! Verwirren wollen wir natürlich niemanden. Vielleicht kannst du sagen, was unklar ist? Dann versuche ich mal, noch etwas Licht ins Dunkle zu bringen. Liebe Grüße, Svenja (Apfelmädchen)

  2. Uff, da habts ihr ganz schön recherchiert. Hier in Wien kommt meines Wissens alles an Haushaltsrestmüll in unsere schicke, vom Hundertwasser designte Müllverbrennungsanlage und wird als Fernwärme weiterverwendet.
    Was mich bei Plastikverpackungen ja nervös macht, ist dass man immer erst im Nachhinein das ganze Giftzeug findet, das da drin ist. Jahrzehntelang haben wir alle offenbar Bisphenol A durch unsere Schnuller gelutscht, bis es entdeckt und verboten wurde. was werden wir wohl noch alles finden? Zuerst werden meine Champignons krebserregend, und danach (Verbrennung) dann noch meine Atemluft?
    Wenn ich aber oft, sogar auf utopia.de, lesen muss, man möchte Plastik sparen weil man Erdöl sparen will, dann muss ich immer lachen. Erdöl wird zu 98% zur Energiegewinnung verwendet, und die restlichen 2% nicht nur für Plastik, sondern auch Schmieröle, Straßenbelag und so Sachen. Deswegen find ichs schön, dass das bei euch schlauerweise eben kein Argument ist.
    Habt ihr schon mal überlegt, Tofu selber zu machen? Oder ist das eine elende Patzerei? Stell ich mir jedenfalls so vor. In Städten krigt man den ja offen, beim Asiaten :/

    • Hallo Materialfehler,

      die Frage mit der Luft habe ich mir auch schon zur weiteren Recherche notiert. Möchte unbedingt noch einen Fachmann bzw. eine Fachfrau zu der ganzen thermischen Verwertung interviewen. In Sachen Erdöl: Deine Zahlen hab ich so bzw. so ähnlich auch gelesen und finde, dass man da wirklich bei der Energiegewinnung ansetzen sollte. Plastik sparen kann man lieber aus anderen Gründen.

      Tofu selbermachen – hab ich auch drüber nachgedacht, aber neulich auf Twitter bei @zombiekatze gesehen, dass das wohl ein großer Aufwand ist. Wir essen eh nur maximal 1x Woche Tofu und konzentrieren uns eher auf die Bereiche, wo mehr Müll anfällt. Nüsse und Milchersatz z.B.

      Liebe Grüße & Danke für deinen Kommentar, Svenja (Apfelmädchen)

      • Was mir grade noch einfällt: ich frag mich immer wieder, wie sinnvoll eigentlich Müllsparen ist, wenn eh alles thermisch wiederverwendet wird. Es ist zwar recht ineffizient (wenn ich bloß noch die Zahlen dazu wüsste), aber jetzt ist die Müllverbrennungsanlage schon mal da, und auch architektonisch hübsch anzusehen… Ich versteh, dass zero waste in den USA einen hohen impact hat, weil da einfach wirklich alles in den Boden kommt. Ob es wo Infos dazu gibt, wie die Emissionen von Müllverbrennungsanlagen im Vergleich zu Holzkraftwerken oder Kohlekraftwerken so ausschauen? Wenn nämlich unser schicker Hundertwasserturm hässliches Giftzeugs in die Luft bläst, dann wär ich gleich motivierter. Ich hab in letzter Zeit ein bissi einen Motivationsdurchhänger beim Verpackungsparen, mäh

      • Aus meiner Sicht gibt es bei der Verbrennung zwei große Probleme: Erstens ist der Wirkungsgrad nicht besonders gut im Vergleich zu anderen Verfahren, d.h. du erzeugst verhältnismäßig wenig Wärme aus der Brennmaße und musst natürlich auch berücksichtigen, wieviel Energie die Anlage zur Funktion benötigt. Auf der anderen Seite verbrennt die Masse nicht vollständig, sondern hinterlässt (so hab ich es verstanden) beim Verbrennen Asche bzw. Schlacke, die u.U. hochtoxische Substanzen enthält. Wo wollen wir also all diese hunderttausende Tonnen von Müll lagern? Bisher z.B. in Salzstöcken oder stillgelegten Minen. Außerdem müssen z.B. auch die Filter, die zur Reinigung der Luft verwendet werden, irgendwo endgelagert werden.

      • Ihgitt, ja, hab ich glatt vergessen. Bin wieder an Board 😀

      • Hast du denn auch etwas bei deiner Recherche zum Thema Müll in andere Länder verkaufen gefunden?

  3. Außer Lebensmittelretten oder direkt gegen Mitarbeit auf dem Feld Lebensmittel zu bekommen oder Selbstversorger sein, sehe ich gar keine Lösung. Ergänzungen wolltet ihr: 1/5 des Kakaos ist nur Fair Trade. das Biokistlein rumfahren lassen ist unwirtschaftlich, Müll von Hand vor zu sortieren in den gelben Sack auch ( Laserbänder = wirtschaftlicher), 37% der gelben Säcke wird nur recycelt, der Rest landet im Zementwert in der Therme und bringt viel Geld, wird nach Hong Kong verschifft. Auf WDR gibt’s immer mal wieder gute Reportagen wo es einem schlecht wird bei dem Thema und wie der Verbraucher hintergangen wird. Mich macht das wütend. Bis 20 Pestizide auf Obst. Auf Bio auch, sonst Ernteeinbußen. Alles nur wegen dem Profit. „Wir experimentieren am Verbraucher.“ Na, lecker! Tofu würd ich auch sein lassen wegen Brustkrebsgefahr. Neulich noch einen Film gesehen, wie die Landschaft abgeflogen um Bananen zu spritzen. Konnte ich mir ganz gechillt ansehen weil ich zum Glück eine Allergie hab und seit Jahren keine esse. Es ist nicht leicht bis unmöglich sich gesund zu ernähren, hab ich den Eindruck.

    Liebe Grüße
    Tanja

  4. Hallo ihr beiden,

    was die Spaghetti, Nudeln und dergleichen angeht, habe ich in Deutschland einen Hersteller gefunden, der in Pappe verpackt und deutschlandweit erhältlich ist.. Die Vollkornvarianten haben leider trotzdem ein Sichtfenster aus Kunststoff, aber die Auszugsmehlvarianten sind komplett in Karton. Ich weiß leider den Namen nicht, aber die Kartons sind blau.

    Lieber Gruß,
    Philipp

    • Vermutlich Barilla – ich möchte diese Firma allerdings nicht unterstützen. Homophobe Äußerungen des Besitzers haben große mediale Wellen geschlagen, und bei solchen Konzernen bin ich gründsätzlich skeptisch.

      • Ökotest hat auch in der Verpackung krebserregende Farbstoffe gefunden…(also die Druckfarbe mein ich)

      • methylcobalamin

        Blöd.

        Was gibts denn dann noch?

        Nudeln selbst machen ist schön, am Wochenende, wenn man Zeit hat, aber alltagstauglich ist das nicht.
        Wie viel von der Druckfarbe landet denn in den Nudeln?!

      • Es gibt nen italinischen Bioversand mit plastikfreien und gesund verpackten Nudeln – ich weiß aber den Namen leider nicht. Für uns ist es auch zu teuer.

      • So ein Hersteller ist LaVialla.it, der auch im Vergleich zu anderen Bioanbietern insgesamt normale Preise hat.

  5. Hi Philipp,

    rote, kribbellige Hände hab ich schnell beim Kontakt mit Papier und Pappe weil im Koalin (Bleichvorgang) Blei oder Chrom ist. Deswegen lese ich auch keine Bücher. Besonders die aus dem Bücherschrank. Da merken es selbst Menschen ohne Hochsensibilität wenn die Bücher älter sind und mal klamm wurden, was da für eine Chemie drin steckt. So Pappekontaktnudeln will ich also gar nicht essen. Dazu noch die Druckfarbe.

    Liebe Grüße in die Ferne – Tanja

  6. Hallo ihr beiden,
    in Sacghen Großfeuerungsanlagen bin ich Fachfrau. Dazu kann ich was schreiben, das sprengt aber den Rahmen eines Kommentars. Ich mach bei mir einen Blogbeitrag draus. Kommt in Kürze.
    LG
    Astrid

    • Hallo Astrid,

      du kannst den Beitrag auch gerne als Gastbeitrag bei uns veröffentlichen, wenn du magst. Dazu einfach eine Mail an hallo(ät)apfelmaedchen.de schreiben. Da können wir dann alles weitere besprechen.

      Liebe Grüße, Svenja

  7. Hallo Svenja!

    Wie Du weißt, ist mein Weg vieles selber zu machen. Grundnahrungsmittel sind meist recht gut in Papier verpackt zu bekommen.

    Auf meinem Blog sind z.B. Rezepte für Backpulver und Vanillezucker zu finden, die beide keine Hexerei und kaum Aufwand sind.

    Gläser und Flaschen verwende ich weiter, weil ich auch Marmelade einkoche oder Saft selbst herstelle.

    Vor einiger Zeit habe ich ein Anlage besucht, wo der Plastikmüll weiter verarbeitet wird. Es wird leider wirklich sehr viel der thermischen Verwertung zugeführt, von Region zu Region bis zu nahezu alles! Wobei man dazu sagen muss, dass 1 kg Plastikmüll den gleichen Brennwert hat wie 1 l Heizöl.

    Ein hoch komplexes Thema mit dem Müll. Wie Du schon schreibst – am besten man lässt ihn erst gar nicht entstehen. Wobei das auch ganz schwierig ist – da bei jedem Lebensmittletransport nur für den Transport alleine schon Plastik anfällt, das für den Konsumenten unsichtbar bleibt. Ich nenne es das „graue Plastik“, es wird zur Transportsicherung verwendet. So entsteht z.B. durch Zucker, der an und für sich in Papier verpackt ist, auch Plastikmüll.

    lg
    Maria

  8. Pingback: Was passiert eigentlich bei der Müllverbrennung und andere Fragen zur Müllentsorgung (Gastbeitrag) | Apfelmädchen & sadfsh

  9. Tschuldigung, ich möchte ungern belehren, wenn ich noch so viel zum Thema Minimalismus lernen muss, aber… ja so fangen blöde Sätze an, I know.
    In den konventionellen Chips sind übrigens Tierhaare/ natürliche Aromen genannt, wollte ich zum Thema vegan nur sagen. Wildschwein sagt mein Schatz zu den Chrunchips, die aß er nämlich bis dato auch gern, nun nicht mehr.
    Sonnige Grüße.
    Eva

    • Hallo Eva,

      vielen Dank für deine Info zu den Chips. Die Crunchips sind laut Hersteller vegan (gesalzen), aber bei Funny (ungarisch) steht tatsächlich auf der Seite, dass sie nicht für die vegane Lebensweise geeignet sind. Es kommt also auf die genaue Sorte an! Auch wir wissen nicht alles und irren manchmal.

      Liebe Grüße, Svenja

  10. Nachhaltigkeit finde ich sehr wichtig. Für mich ist das ein wichtiges Thema, dass leider noch zu selten angegangen wird! Hoffentlich wird sich das bald ändern!

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