Netzhighlights

Unsere Netzhighlights – Woche 50/2016

Tra ri, tra ra, die Post..äh…die Netzhighlights sind da. Mit diesem sonntäglichen Text melden wir uns aus der langen Pause hier auf dem Blog wieder zurück. Wir freuen uns, dass das neue Design so gut bei dir ankommt, auch wenn es vielleicht an der ein oder anderen Stelle noch nicht 100%ig läuft.

Und diese Woche haben wir eine bunte Mischung aus Linkempfehlungen für dich. Es geht um Popkultur, die Zukunft der Welt und unser Verhältnis zur Arbeit. Viel Spaß beim Stöbern!

sadfsh (Marc)

1. Frust, Trauer, häufig genug auch Hass – übliche Reaktionen auf den Brexit oder Trump. Stephen Hawking fordert uns auf darüber nachzudenken, wie wir die Zukunft des Planeten gestalten wollen. Denn es gibt noch weitaus größere Probleme.

[W]e are at the most dangerous moment in the development of humanity. We now have the technology to destroy the planet on which we live, but have not yet developed the ability to escape it. Perhaps in a few hundred years, we will have established human colonies amid the stars, but right now we only have one planet, and we need to work together to protect it. – Stephen Hawking: This is the most dangerous time for our planet

2. Unsere Gedanken führen uns durch das Leben. Und wie wir aus einem Lied alle wissen, sind die Gedanken frei. Nutzen wir diese Freiheit aber überhaupt? Instrumentalisieren wir uns nicht selber, indem wir uns auf Kurs halten den einen Aspekt unseres Lebens, von dem wir überzeugt sind, immer und immer weiter zu verfolgen? Kathryn Hamilton Warren von der Universität Texas-Arlington hat dieses Ehrgeiz-Problem bei sich erkannt. Ihr Rezept: Henry David Thoreau. If ambition is ruining your life, you need to read Thoreau

3. Was passiert, wenn jemand eine Zeitung kauft, der keine Ahnung von dem Medium hat und in Produkten denkt? Im Fall der Washington Post entsteht eines der modernsten Angebote der Branche. Revolution at The Washington Post.

Svenja (Apfelmädchen)

1. Warum arbeiten wir? Was bedeutet Arbeit eigentlich? Und wie kann sie in der Zukunft aussehen? Diesen Fragen geht der Essay „Fuck Work“ des Amerikaners James Livingston nach, der beim Online Magazin Aeon erschienen ist. Kleiner Denkanstoß für alle, denen der gesamte Text zu lang ist: „And what would society and civilisation be like if we didn’t have to ‘earn’ a living – if leisure was not our choice but our lot?“ (Quelle: Fuck Work, James Livingston bei Aeon.co)

2. Hast du schon den richtigen Kalender fürs neue Jahr gefunden? Wenn nicht (oder du dich, wie ich einfach für das Thema interessierst), dann hilft dir sicherlich Sunrays toller Beitrag weiter: „15 Kalender für 2017.“

3. Neben Arbeit ist auch Geld ein Thema, über das ich vermehrt nachdenke. Einen interessanten Schwerpunkt hat Kathrin Ernsting für ihren Beitrag für das Shift Magazin gewählt: das Sparverhalten älterer Menschen. In „Verprass endlich deine Kohle, liebe Oma“ fragt sie sich (und uns) provokant: „Meint ihr, liebe Eltern und Großeltern, wirklich, dass wir nichts lieber hätten, als eure Häuser, Goldvorräte, Spareinlagen und Aktiendepots?“

4. Keine Ahnung, ob das, was ich an Musik höre, als Pop gilt – eine Leseempfehlung für das Langstück bei Detektor.fm spreche ich (trotzdem) aus. Es geht um Feminismus, Popkultur und die Musikszene: „Pop ist kein weißer, heterosexueller Mann.“

Wir wünschen dir einen grünkohligen Sonntag,
Apfelmädchen & sadfsh

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