Netzhighlights

Unsere Netzhighlights – Woche 2/2017

Herzlich Willkommen im Winter! Also zumindest haben wir das gehört. Zwar ist es so kalt, dass die Türen des Autos kaum aufgehen und wir die Heizung mal über 2 hinausdrehen, aber von diesem Schnee haben wir noch nichts gesehen. Dennoch wünschen wir dir viel Spaß mit Schneemännern und Schneeballschlachten und denk immer daran vorsichtig zu fahren und dich nicht zu hastig zu bewegen, wenn es glatt ist. Stay safe!

In den Netzhighlights gehts diese Woche um eine der besten Reportagen des vergangenen Jahres, Videospiele und ihre Bedeutung für reale Politik und Blumen. Viel Spaß beim Stöbern!

sadfsh (Marc)

1. Kürzlich war ich eines Nachts etwas deprimiert. Aber keine Sorge, ich weiß wo die gute Laune versteckt ist. In folgendem Video wirst du den Typen für einen Nerd halten und das ist er auch. Aber er ist auch der beste Geschichtenerzähler. Gib ihm eine Chance und höre dir die schönste Date-Einladung mit der großartigsten Ablehnung an: A Java Rejection

2. Können Videospiele politisch sein? Ja! In Frankreich hat Assassin’s Creed Unity mit seiner Darstellung der französischen Revolutionen einen Eklat ausgelöst. Und Eugen Pfister beweist auf grandiose Weise wie Videospiele von der Geschichtswissenschaft betrachtet werden können: Assassin’s Creed Unity – Die zweifelhafte Revolution

3. Prognose: In 360 Tagen werde ich diese Story eine der drei besten journalistischen Darstellungen des Jahres nennen. Okay, sie ist am 30.12. erschienen. Also eine der besten Darstellung des letzten Jahres. Chris Mooney begleitet den Forscher Andreas Muenchow, 2010 überzeugter Klimaskeptiker, der sich zum Petermann-Gletschermann aufmacht, um seine Einstellung zu überprüfen. Inhaltlich, aber auch vom journalistischen Handwerk her –  diese Reportage hat alles. In Greenland, a once doubtful schientist witnesses climate change’s troubling toll.

Svenja (Apfelmädchen)

1. Wenn früher zu Schulzeiten jemand sagte, dass er_sie mich um meine Leistungen in Deutsch (oder einem anderen Fach) beneidet, dann habe ich stets entgegnet, dass jeder_r in irgendetwas gut ist – man muss nur manchmal ein wenig genauer hinschauen (oder länger suchen). Genau so wie mit Personen verhält es sich auch mit Ländern, wie diese Karte von Information is beautiful zeigt: Because every country is the best at something.

2. Urban Gardening ist seit einigen Jahren ein richtiger Trend in (Groß)städten. Das Greenpeace Magazin hat nun ein Interview mit dem Schweizer Maurice Maggi veröffentlicht, das den schönen Titel „Blumen sind meine Gesinnungs-Genossen“ trägt. Macht definitiv Lust, im Frühjahr ein paar Blumensamen zu verstreuen!

3. Racial Profiling ist ein Thema, das in der letzten Zeit (zum Glück) vermehrt thematisiert wird. Gerade für privilegierte Menschen (und dazu zähle ich sadfsh und mich einfach mal, auch wenn wir es vielleicht nicht in allen Bereichen sind) ist es wichtig, sich bewusst zu machen, dass der Alltag anderer Menschen in Deutschland ganz anders aussieht als unserer. Einen guten Text zum Einstieg hat nun Correctiv veröffentlicht: In neun Monaten hat mich die Berliner Polizei 23 Mal kontrolliert.(Das Recherchenetzwerk Correctiv macht übrigens immer wieder sehr gute Hintergrundberichte zu wichtigen Themen und darf daher gerne mit einer Mitgliedschaft unterstützt werden.)

Wir wünschen dir einen weißen Sonntag,
Apfelmädchen & sadfsh

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