Netzhighlights

Unsere Netzhighlights – Woche 1/16

Eine ziemlich aufregende Woche gehts für uns mit dem heutigen Sonntag zu Ende. Das erste Mal haben wir nicht nur eine Interviewanfrage vom Radio angenommen, sondern haben uns auch an ein vollkommen neues Medium getraut: Video. Soviel sei an dieser Stelle schon verraten, wir werden auf jeden Fall weitermachen! Zur Zeit planen wir eine Videoserie rund um den Einstieg in das Thema Minimalismus. Wenn du also gezielte Fragen zum Ausmisten von Gegenständen, dem Loslassen von Beziehungen oder dem 100-Teile Mythos hast, dann kannst du uns diese gerne per E-Mail oder in den Kommentaren stellen.

Nun ist es aber Zeit für die Netzhighlights. In den heutigen sieben Fundstücken aus dem Internet geht es unter anderem um das Aufbrauchen von Lebensmitteln, die Frage, ob unser Konsumverhalten tatsächlich einen Unterschied macht und Planungshelfer für ein tolles Jahr 2016.

Apfelmädchen

Anmerkung: Sadfsh setzt diese Woche einmal aus und ist am nächsten Sonntag natürlich wieder dabei.

1. Zum Jahresanfang habe ich dank des unermüdlichen Einsatzes von Gabi gleich zwei neue Minimalismusblogs entdeckt: Konsum Ade und Einfach-Minimalismus. Herzlich Willkommen in der Runde der Minimalismus-Blogger_innen. Ich freue mich auf eure Ideen und den Austausch!

2. Fundstück Nummer 2 steht eher exemplarisch für eine Frage, die auch ich mir von Zeit zu Zeit stelle: Sind Geräte eigentlich für unterschiedliche Märkte unterschiedlich designt? Hier gehts etwas genauer um Mikrowellen und den potato button.

3. Unsere Brauch es auf – Challenge liegt schon ein wenig zurück. Wer ganz aktuell einen Anstoß zum Aufbrauchen von Lebensmitteln braucht: Das Use Up Along – Projekt von twoodledrum und huepfgemuese startet in die nächste Runde!

4. Die Politik appelliert in Sachen umweltbewusstes („nachhaltiges“) Verhalten immer wieder an den einzelnen Bürger. Wir werden angehalten Strom /Wasser zu sparen, weniger mit dem Auto zufahren und gegen Lebensmittelverschwendung bzw. Plastikmüll aktiv zu werden. Natürlich sind das alles wichtige Initiativen, deren gesellschaftlichen Einfluss ich für unheimlich wichtig halte. Dennoch – und da bin ich, wenn ich mir z.B. den Atlas der Globalisierung zum Thema Weniger ist mehr oder Kathrin Hartmanns Buch Ende der Märchenstunde anschaue nicht alleine – komme ich immer mehr zu dem Schluss, dass vor allem auch auf der politischen Ebene ein radikaleres Umdenken erforderlich ist. Unter dem etwas provokativem Titel Es ist egal, ob Du die Bio-Banane isst nimmt sich auch das Transform-Magazin dem Gedanken an.

5. Rage (von mamadenkt.de) startet mit ihrer Familie zuckerfrei ins das neue Jahr. Wir haben das Experiment bereits hinter uns und daher bin ich umso gespannter, wie es sich mit drei Kindern ohne Zucker lebt.

6. Kalender, Notizbücher und eine gute Planung sind genau mein Ding. Für alle, die jetzt eifrig mit dem Kopf nicken, sind die folgenden Links sicherlich interessant:

a. Bei Jademond gibt es eine schöne Auflistung von Planungshelfern (Kalender & Inspiration) für das neue Jahr. Ergänzen möchte ich ihre Auflistung noch durch den Passion Planner und Klarheit.

b. Schöne Ideen für das eigene Bullet Journal habe ich diese Woche bei Bohoberry gesehen: Bullet Journal – One Month Update

7. Und zum Abschluss noch einen Link, der die Psychologin in mir angesprochen hat. Ist Willenskraft etwas, dessen Ausmaß angeboren ist oder das wir trainieren können? Was ist decision fatigue? James Clear hat einige interessante Antworten dazu parat: How Willpower Works: The Science of Decision Fatigue and How to Avoid Bad Decisions

Wir wünschen dir einen weißen Sonntag (hier hat es gerade angefangen zu schneien),
Apfelmädchen & sadfsh

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6 Kommentare

  • Reply
    Philipp
    3. Januar 2016 at 11:16

    Ich habe es, glaube ich schon mal gesagt: Das transform Magazin ist so wunderschön aufgemacht. <3 Das sind aber auch einige andere Verlinkungen bei euch!

    Wie steht es eigentlich um euren Zuckerkonsum? Ich lege ja auch mal wieder eine Pause ein. Daher die Frage, wie nachhaltig die Wirkung des Fastens bei euch war bzw ist? :)

    Liebe Grüße,
    Philipp

    • Reply
      Svenja (Apfelmädchen)
      3. Januar 2016 at 19:15

      Hallo Philipp,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Ganz ehrlich: Wir sind nicht 100% Zucker frei, sondern haben unseren Bedarf nur stark reduziert. Im Alltag heißt das z.B. keine Fertiggerichte mit Zucker, aber sehr wohl Süßigkeiten. Diese jedoch bewusst ausgesucht und in überschaubaren Mengen wie z.B. ein Stück Schokolade zum Nachtisch. Im Moment sind wir damit sehr zufrieden.

      Liebe Grüße, Svenja (Apfelmädchen)

  • Reply
    Anhha
    3. Januar 2016 at 22:59

    Hallo Ihr beiden!
    Vielen Dank für die Erwähnung meines Blogs und ich freue mich ebenfalls auf einen interessanten und inspirierenden Austausch! Eure Site ist klasse und sehr motivierend! Für eine mal andere Art der Fastenform habe ich auf meinem Blog über die 2/5 Diät berichtet, die wir im Januar machen werden! Ich werde berichten, wie wir zurechtgekommen sind! Liebe Grüße Anhha

    • Reply
      Svenja (Apfelmädchen)
      6. Januar 2016 at 18:56

      Hallo Anhha,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Das 2/5-Fasten klingt ja interessant. Mal schauen, ob man das nicht auch auf Minimalismus übertragen kann?

      Liebe Grüße, Svenja (Apfelmädchen)

  • Reply
    Traudl und Peter
    4. Januar 2016 at 07:28

    Guten Morgen,
    wir danken auch für die Erwähnung unseres Blogs.
    Da wir ja schon ein paar Jahre älter sind, fällt uns die Umstellung nicht so leicht. (vor allem der Verzicht auf Süßigkeiten) Auf eure Seite finden wir interessante Tipps und wir sind auch schon gespannt auf die Videos.
    Wir freuen uns auf einen interessanten Austausch!
    Liebe Grüße
    Traudl und Peter

    • Reply
      Svenja (Apfelmädchen)
      6. Januar 2016 at 18:58

      Hallo Traudi und Peter,

      vielen Dank füre euren Kommentar. Der Verzicht auf Süßigkeiten ist – ganz unabhängig vom Alter – echt eine Herausforderung. Sadfsh und ich haben uns mal an 30 Tage ohne Zucker gewagt, die uns ziemlich viel über unser Zuckerkonsumverhalten aufgezeigt haben. Mittlerweile essen wir wieder Süßigkeiten, aber in Maßen und mit Bewusstsein.

      Liebe Grüße, Svenja (Apfelmädchen)

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