Unsere Netzhighlights der Woche 11/2017 | Apfelmädchen & sadfsh
Netzhighlights

Unsere Netzhighlights – Woche 11/2017

Endlich Semesterferien (oder Urlaub, für alle Arbeitenden da draußen)! Dieses Mal freue ich mich besonders auf die kommenden Wochen, weil ich im Vorfeld den Monat März zum Monat der Fülle erklärt habe. Monat der Fülle? Was ist denn das schon wieder für ein Achtsamkeits-Esoterik-Quatsch, Svenja?

März: Monat der Fülle

Ganz einfach: Es ist sozusagen das Gegenstück zum Fasten. Statt mich auf weniger/fairer/nachhaltiger/plastikfreier etc. zu konzentrieren (das mach ich ja das ganze Jahr über), nutze ich die Fastenzeit, um mich daran zu erinnern, beim ganzen „Weltretten“… ah, ich hasse dieses Wort…neben dem ganzen Suchen nach einer guten Zukunft für alle Menschen und Lebewesen nicht zu sehr auf das Negative zu fokussieren. Um den Raum, der durch Minimalismus und Nachhaltigkeit, entsteht kreativ und gut zu füllen. Wobei natürlich ein bisschen Leere auch nicht schlecht ist. Unter anderem bedeutet das mehr Zeit für neue Beiträge und Ideen hier auf dem Blog, wobei ich dir an dieser Stelle bewusst nichts Konkretes verspreche, das ich dann später unter Umständen nicht einhalten kann.

Minimalismus im ö-Magazin: Weniger tut gut.

Vielleicht hast du es schon entdeckt: Ich habe für das ö-Magazin einige Tipps zum einfachen und nachhaltigen Leben gegeben, die in der aktuellen Printausgabe („Weniger tut gut“) erschienen sind. Auf Instagram hab ich am Erscheinungstag ein ganz kurzes Video beim Durchblättern aufgenommen:

Anmerkung: Unter Umständen musst du zum Abspielen einmal mit Hilfe der Pfeile nach rechts klicken

Unsere Netzhighlights der Woche

Und damit es fair bleibt, hier noch der Einleitungstext von sadfsh aus der letzten Woche: Was für ein Leistungsdruck heute. Oh du, wenn ich heute keine guten Highlights abliefere, verzeih mir bitte. Mitte der Woche bin ich auf der Arbeit in unser Online-Ressort eingezogen. Hatte ich bisher noch Ausreden, hier ja nur zu schreiben, müsste ich jetzt total der #Goat (greatest of all time) sein. #hashtagparty oder so. Vielleicht heb ich mir das lieber doch für die Arbeit auf und mach hier weiter wie immer.

Viel Spaß mit Protest, der Veränderung der Kultur und ganz viel Liebe.

sadfsh (Marc)

1. Kann ein Protest Kunst sein? Muss man zwingend Gewalt anwenden, wenn man jemanden fehlendes Einverständnis mit seinen Positionen demonstrieren will? Natürlich nicht. Diese Student_innen am Middlebury College haben sich etwas einfallen lassen.

2. Ich klaue fast wörtlich aus dem Teaser des folgenden Beitrags. Kultur steht auf Bühnen, irgendwo über den Menschen, den Zuschauer_innen. Im Internet funktioniert das nicht mehr. Sabine Haas über die Notwendigkeiten eines Dialogs der Kultur mit denen auf die sie lange eingeredet hat.

3. Und nun zum anachronistischen Schluss: Mein letztes Highlight dieser Woche ist der Scan eines Print-Artikels. Daniel Dennett über die Gefahr einer Skepsis, die in Zynismus übergeht und in einer Massenhysterie endet, die die Gesellschaft bedroht. Klingt in meinen Worten dramatisch, bei ihm einfach nur wohldurchdacht.

Svenja (Apfelmädchen)

1. Spoken Word Poetry (also gesprochene/vorgetragene Gedichte) sind eine Kunstform, die ich erst im Studium durch Poetry Slams (sozusagen ein Wettkampf zwischen verschiedenen Dichter_innen) kennengelernt habe. Häufig fehlt mir zu Gedichten der Zugang, daher habe ich diese Form des Dichtens über die Jahre schätzen gelernt. Diese Woche fand ich gleich zwei schöne Texte von Sarah Kay bei Youtube über die Liebe: When love arrives und Table Games.

2. Wie wollen wir in Zukunft wohnen und leben? Ein sehr anschauliches und ein wenig futuristisches Modell habe ich über Twitter bei Effekt, einer Firma aus Dänemark, gefunden. Sie spielen mit dem Gedanken der Selbstversorgung, Optimierung von Landwirtschaft und der Frage nach Gemeinschaft. Aber schau am besten selbst, denn es gibt tolle Bilder: Regen Villages.

3. Und zum Abschluss noch eine Bilderstrecke von Vogue zu Frauen in Alaska. Ja, man könnte mir vorwerfen, dass ich als Veganerin keine Beiträge zeigen sollte, die Menschen beim Fischen zeigen, aber in diesem Fall gewinnt meine Begeisterung für den Einblick in das Leben anderer Frauen.

Wir wünschen dir einen frühlingshaften Sonntag,
Apfelmädchen & sadfsh

Heißt zwar Apfelmädchen, mag aber eigentlich lieber Erdbeeren als Äpfel. Lebt minimalistisch, nachhaltig und vegan. Studiert Psychologie. Liest leidenschaftlich gerne Bücher & Comics. Interessiert sich für die Zukunft (Science Fiction, Dystopien, Postwachstumsökonomie), aktuelle Politik und Feminismus. Organisiert von Zeit zu Zeit Events wie die Konsumauszeit oder die Minimal Kon. Verbringt zu viel Zeit auf Twitter.

1 Kommentar zu “Unsere Netzhighlights – Woche 11/2017

  1. Kannst du mir das Ö-Magazin zum Minimalismustreffen mitbringen? Das wäre toll! Sag mir mal bitte Bescheid, wenn auch ich dir was ausleihen kann!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.