Besser Leben Ohne Plastik - Unsere Rezension | Apfelmädchen & sadfsh
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Besser leben ohne Plastik – Unsere Rezension

„Warum nur musste ich das unbedingt ausprobieren?“. Während ich unter der Dusche stehe und mir einen zweiten Batzen Kaffeesatz in die frisch gewaschenen Haare schmiere, wird mir schlagartig bewusst, wie bescheuert die Szene für Außenstehende aussehen muss. Als der Kaffee einige Minuten später ausgewaschen ist, schüttel ich zum zweiten Mal den Kopf. Die Dusche sieht aus wie nach einer mittelgroßen Matschparty von einer Gruppe Kindergartenkinder. Einziger Lichtblick: Immerhin fühlen sich die Haare wunderbar an und duften die nächsten Stunden angenehm nach Kaffee.

Wenn du dich für einfache Rezeptideen, die mit wenig oder gar keinem Plastik daherkommen, begeistern kannst, dann wirst du vielleicht jetzt gerade an eine ähnliche Situation aus deiner Vergangenheit denken. Die Episode „Kaffeesatz im Haar“ markiert nämlich nur den Höhepunkt einer ganzen Serie von Rezepten, die ich in den letzten Wochen ausprobiert habe.

Müllfasten lautete das Motto von sadfshs und meiner diesjährigen Fastenzeit, die ihre Nachwirkungen quasi permanent in unserem Alltag zeigt.

Nein, wir haben es nicht geschafft ohne jegliche Vorbereitung die gesamte Zeit über keinen Müll zu produzieren, aber wir haben unser Bewusstsein für das Problem geschärft – und Lösungen ausprobiert. Unsere Informationen und Lösungsansätze stammten dabei nicht nur aus dem Internet, sondern auch dem neuen Buch von Nadine Schubert und Anneliese Bunk: „Besser Leben ohne Plastik“. Die beiden Frauen arbeiten auf ganz unterschiedliche Arten seit Jahren an der Reduzierung von Plastik(müll) in unserer Gesellschaft. Während Anneliese Bunk mit ihrem Unternehmen Taschen für den verpackungsfreien Einkauf produziert, bloggt Nadine Schubert über Alternativen zu Kunststoffprodukten.

Nach einer ausgiebigen Testphase wollen wir dir heute zeigen, was dieses Buch zu einem guten Einstiegswerk für alle macht, die den Anteil von Kunststoff in ihren eigenen vier Wände reduzieren wollen.

Hinweis: Auf unsere Anfrage hin hat uns der Oekom-Verlag freundlicherweise ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Eine klare Kennzeichung ist uns wichtig!

4 absolute Pluspunkte für „Besser Leben ohne Plastik“

1. Durchdacht bis zur Papierauswahl

Als das Buch nach einer kleinen Odyssee (Nachsendeauftrag der Post…) endlich bei uns eintrifft, sind wir beide gespannt, was uns erwartet. Mit knapp über 100 Seiten kommt das Buch in einem handlichen Format daher. Für mich ein Zeichen, wie wichtig den Autorinnen ihr Thema ist: Gedruckt wurde auf recyceltem FSC-Papier. Erster Pluspunkt!

2. Klare Struktur und ansprechende Optik

Außerdem folgt der Inhalt einer klaren Strukturierung, was die Benutzung für mich stark vereinfacht: In sieben Kapitel werden die Themen „Gesundheit und Umwelt“, „Anfangen: Schritt für Schritt“, „Kinder und Plastik“, „Bad und Haushalt“, „Leben und Einrichten“, „Plastikfreie Rezeptideen“ und „Service“ näher betrachtet.

Die einzelnen Kapitel sind dabei häufig als Doppelseiten gestaltet, die direkt beim Aufschlagen klar gegliedert wirken. So wird auch schnelles Nachschlagen von einzelnen Ideen und Rezepten zum Vergnügen.

Dem Verlag und den Autorinnen ist es gelungen, das Buch für eine ganze Reihe von grundverschiedene Lesearten zu schreiben:

  • Für von-vorne-nach-hinten-Leser_innen
  • Für Durchblätterer, die nur einzelne Seiten lesen oder überfliegen
  • Für Nachschläger_innen, die später spezielle Aspekte erneut lesen wollen oder auf der Suche nach etwas ganz Bestimmtem sind

3. Nachhaltigkeit als oberstes Ziel

An mehr als einer Stelle unterstreichen Anneliese Bunk und Nadine Schubert, wie wichtig es ist, nachhaltig zu handeln. Kreatives Umdenken statt Neukaufen ist eine ihrer Maximen, die ich vollkommen unterstreichen kann. Viele Lösungen warten schon in unseren Schränken und müssen nicht erst aufwendig produziert bzw. gekauft werden. Sehr löblich ist zudem der Aufruf, nicht wahllos Kunststoffprodukte wegzuschmeißen, die sich bereits in unserem Besitz befinden. Bereits vorhandene Plastikverpackungen lassen sich immer noch sehr gut für z.B. selbsthergestellte Putzmittel etc. verwenden. Formulierungen wie „Kaufen Sie nicht unüberlegt ein“ (S. 26) lassen zudem mein Minimalistinnenherz höher schlagen.

4. Die Mischung machts!

Natürlich fehlen auch in diesem Buch nicht die wichtigen Hintergrundinformationen über Gefahren von Plastik, verschiedene Arten und alternative Verpackungsmaterialien. Dennoch ist der Theorieteil angenehm kurz und bildet mit den Kochrezepten am Ende ein gutes Gleichgewicht. Wer jedoch einen tiefen Einstieg in die Bedrohung Plastik mit chemischen Einzelheiten und einer Vielzahl an Zahlen/Studien sucht, der ist hier an der falschen Adresse!

Der Praxistest: Was taugen die Rezepte?

Man nehme eine DIY-Anfängerin wie mich und ein Buch voller Ideen für plastikfreie Haushaltsprodukte. Heraus kommen dabei Szenen, wie das obige Duscherlebnis. Im Ernst, immer wenn ich Bücher mit Anleitungen sehe, interessiert mich besonders: Wie gut funktioniert das wirklich? Muss ich dafür Vollprofi sein?

Die gute Antwort zuerst: Hier kann jede_r was ausprobieren. Viele der Rezepte in Besser leben ohne Plastik kommen mit einfachen Zutaten aus und lassen sich so variieren, dass du sie mit Lebensmitteln aus deinem Vorratsschrank zubereiten kannst.

Wichtiger Hinweis: nicht alle Rezepte sind vegan, lassen sich aber leicht veganisieren!

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1. Schnelle Kekse

Kekse? Hat da jemand schnelle Kekse gesagt? Genau das richtige nach einem anstrengenden Tag! Also rasch das Buch rausgekramt und mich über die übersichtliche Zutatenliste gefreut: Mehl, Zucker und Butter (Magarine). Zusammenkneten und ab in den Backofen. Einen Teil des Mehls habe ich durch gehackte Schokolade ersetzt. Das Ergebnis ist für meinen Geschmack etwas trocken, was aber wahrscheinlich daran liegt, dass meine Kekse sehr groß (lies platt) waren.

Besser Leben Ohne Plastik - Unsere Rezension | Apfelmädchen & sadfsh

2. Kaffee als Peeling und Spülung

Kaffee als Peeling benutze ich schon seit einigen Jahren, weil ich den Geruch auf der Haut sehr angenehm finde und das „Schrubbeerlebnis“ gut funktioniert. Einfach Kaffeesatz (also nach dem Brühen!) mit Öl deiner Wahl mischen und los gehts.

Als Spülung habe ich den Kaffeesatz noch nie benutzt, bin aber nach dem ersten Versuch sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Klar, deine Dusche sieht nachher nicht mehr ganz so frisch aus, aber der Kaffee löst sich nach dem Einwirken gut aus den Haaren und macht sie wunderbar leicht (zumindest bei mir). Um den Dreck zu reduzieren: Einfach an dem Tag machen, wenn du eh das Bad putzen möchtest!

3. Bodylotion

Mit Abstand das aufwendigste Rezept, das ich ausprobiert habe. Sheabutter, die hier verwendet wird, hatte ich bei der letzten Bestellung beim Stübener Kräutergarten mitgeordert. Alle Zutaten müssen in einem Wasserbad verflüssigt werden, dann abkühlen lassen und werden schließlich mit einem Handrührgerät (Danke, Mama!) aufgeschlagen.

Da ich mich nicht 100%ig an das abgedruckte Rezept gehalten habe, sondern eine freie Mischung mit einer Anleitung von der VeganWitch, versuchte, wurde meine Masse sehr hart. Der Geruch (Kakaobutter und Calendulaöl bei mir) und die Pflegewirkung sind jedoch sehr gut. ich lagere das kleine Glas im Badezimmer. Nach dem Duschen nehme ich ein wenig der Creme zwischen die Handflächen, wo sie dank der Körperwärme in nullkommanix schmilzt.

Noch ausprobieren

Auf meiner „Ausprobieren“-Liste stehen übrigens auch noch einige Projekte. Waschen mit Efeu, Omas Salatsauce, Bastelkleber und Kaffee als Scheuermittel. Ich bin schon ziemlich gespannt, wie das klappen wird. Gerade die Einfachheit der Rezepte lässt mich als Anfängerin im Selbermachen denken, dass ich es schaffen kann. (Ein weiterer Pluspunkt!)

2 wichtige Dinge, die ich durch das Buch gelernt habe

Wenn du hier regelmäßig mitliest, weißt du, dass sadfsh und ich keine wirklichen Einsteiger im Bereich „Plastikfrei Leben“ sind. Ich würde uns als informiertes Mittelfeld bezeichnen. Wir setzen viele Dinge bereits um, produzieren dennoch Plastikabfall, weil uns eben für manches noch eine händelbare Alternative fehlt. Wir haben Prioritäten gesetzt, die zu unserem Leben passen.

Ich wusste daher im Vorfeld nicht genau, inwiefern ich durch die Ausführungen der Autorinnen noch Neues über Plastik lernen würde. Neben den Rezepten sind mir jedoch die folgenden beiden Punkte besonders deutlich im Kopf geblieben:

1. Bioplastik ist ein komplexes Thema

Wie so häufig verschwindet auch hier eine ganze Menge an unterschiedlichen Ansätzen hinter einem Begriff, der erstmal gut klingt. Klar, Bioplastik – Das klingt nach Nachhaltigkeit, nach Natur, nach einer Alternative für all unsere (Kunststoff)Probleme. Leider nein! Im Moment gibt es noch keine einheitlichen Vorgaben, was sich als Bioplastik bezeichnen darf (biobasiert vs. biologisch abbaubar vs. biokompatibel). Bei Xenius (Wissenssendung bei Arte) habe ich zudem jüngst gelernt, dass die großen Sortieranlagen dieses Plastik nicht erkennen können und es daher einfach wie „normaler“ Kunststoff behandelt wird.

2. Plastik in Kleidung

Für mich eine Baustelle, mit der ich mich noch sehr wenig auseinandergesetzt habe. Wir kaufen vor allem Kleidung aus Baumwolle, Leinen etc., aber in vielen Kleidungsstücken sind mittlerweile Mischfasern. Und über Multifunktionskleidung aus Spezial(lies: spezielles Plastik)Fasern wollen wir mal gar nicht reden…

Unser Fazit & Informationen:

Besser Leben Ohne Plastik - Unsere Rezension | Apfelmädchen & sadfshFür mich ist das Buch, wie eingangs schon gesagt, ein gutes Einstiegswerk in den Bereich „Leben ohne Plastik“. Sicherlich findest du sehr viele der Informationen auch frei verfügbar im Netz, aber ein Buch hat eben den Vorteil der Zusammenstellung und Auswahl. Hier haben die beiden Autorinnen bereits einen Teil der Arbeit für dich gemacht und du kannst direkt loslegen. Und das ist für mich auch die Hauptstärke von Besser leben  ohne Plastik: Es motiviert dich, endlich zu starten. Mit kleinen Schritten. Mit geringem Aufwand.

Autorinnen: Anneliese Bunk / Nadine Schubert
Verlag: Oekom Verlag
Seiten: 108
ISBN: 9783865817846
sadfshs Lieblingsseite: Übersicht über Studienergebnisse (S. 12/13)
Svenjas Lieblingsseite: Plastiksparen ohne Aufwand mit 8 Vorschlägen (S. 30/31)

Buch lesen: Bücherei // örtliche Buchhandlung // Verlag // Buch 7*


* Wir nehmen am Partnerprogramm von Buch7 teil, erhalten jedoch aufgrund der in Deutschland geltenden Buchpreisbindung zur Zeit keine Provision auf deutschsprachige Bücher. Buch7 spendet einen Teil seiner Gewinne für wohltätige Zwecke und ist eine Alternative zu anderen Onlinebuchhandlungen.

 

Heißt zwar Apfelmädchen, mag aber eigentlich lieber Erdbeeren als Äpfel. Lebt minimalistisch, nachhaltig und vegan. Studiert Psychologie. Liest leidenschaftlich gerne Bücher & Comics. Interessiert sich für die Zukunft (Science Fiction, Dystopien, Postwachstumsökonomie), aktuelle Politik und Feminismus. Organisiert von Zeit zu Zeit Events wie die Konsumauszeit oder die Minimal Kon. Verbringt zu viel Zeit auf Twitter.

15 Kommentare zu “Besser leben ohne Plastik – Unsere Rezension

  1. Das Thema des Buches klingt sehr interessant aber wie du schon im Fazit gesagt hast, denke ich, dass viele der Informationen interessierten Personen schon bekannt sind oder im Internet leicht und kostenfrei zugänglich. Zusätzlich möchte ich mir nicht wirklich ein Buch anschaffen, das dann am Ende vielleicht in meinem Regal einstaubt. Deshalb bleibe ich einfach weiterhin Blogleser und freue mich, solche inspirierenden Dinge wie Anleitungen für Körpercreme bis hin zu Tipps zum Plastiksparen dort zu lesen.
    Für bisher mit dem Thema noch nie konfrontierte Freunde könnte das Buch ein gutes Geschenk sein. Insofern sie sich dadurch nicht kritisiert und angegriffen fühlen.

    Was mich noch interessiert: wird in dem Buch auch über Menstruationstassen gesprochen? Das spart zwar primär Müll und nicht konkret Plastik, aber da ich so begeistert von dieser Menstruationshygienemethode bin, würde ich mich freuen, wenn über das Buch mehr Frauen davon hören würden.

    Sonnige Grüße,

    Apfelkern

    • Hallo Apfelkern,

      ob Menstruationstassen vorkommen weiß ich gerade nicht 100%ig sicher, werde es aber nachschauen, sobald ich das Buch wieder zur Hand habe.

      Danke für deinen Kommentar, Svenja

  2. Super Rezension ! Genau so denke ich auch über das Buch, meine Besprechungen wird auch bald auf „the birds new nest“ zu sehen sein. Ich finde, dass es sich sehr gut als Geschenk für das weniger informierte Mittelfeld 😉 eignen würde!

    • Hallo Verena,

      als Geschenk für Interessierte eignet es sich wirklich gut. Freue mich schon auf deine Rezension, die du gerne auch hier verlinken kannst, wenn sie online ist 🙂

      Liebe Grüße, Svenja

  3. Hallo Svenja,

    ich habe mich in letzter Zeit häufiger gefragt, wie das bei Butter eigentlich mit der Verpackung aussieht. Das Papier scheint mir arg zweilagig zu sein. Das Buch selbst konzentriert auf Plastik, Aluminium kann als Alternative auch nicht wirklich überzeugen.

    Habt ihr einen Tipp, um Butter, Margarine und Co (inkl Sheabutter) verpackungsfrei zu bekommen?

    Lieber Gruß,
    Philipp

    • Hallo Philipp,

      wir essen zwar keine Butter (vegan und so), aber kann man Butter nicht aus Sahne herstellen (Schütteln?). Sahne wiederum gibt es ja sehr wohl gut in Glasflaschen zu kaufen. Magarine habe ich noch nicht verpackungsfrei/plastikfrei gesehen. Bei uns kommt sie nur selten zum Einsatz (Lasagne + Kekse backen), daher steht die Suche nach Alternative eher weiter unten auf der Prioriätenliste. Sheabutter habe ich online beim Stübener Kräutergarten in Glas bestellt. Von dort beziehen wir auch unsere Nüsse in Papierverpackungen.

      Liebe Grüße, Svenja

  4. @Philipp: Butter kriegst du auch plastikfrei auf Wochenmärkten und selbst gemacht. In so transparentem Papier oder eben in deiner mitgebrachten Schüssel.

    Hallo Svenja,

    mein Garten explodiert gerade an Blüten. Hab letzten Herbst Kaffee und Lavaerde in den Boden eingearbeitet. Weil beides meine Abflüsse verstopfte. Bin schon zu weit drin in der Materie. Hab schon auf dem Blog der Autorin nix Neues für mich entdecken können. Kannst einfach Salz als Scheuermittel nehmen. Auch Pfannen kriegt man super sauber damit. FSC finde ich immer ganz seltsam weil steht auch auf Tetrapacks.

    Liebe Grüße – Tanja

    • Hallo Tanja,

      Kaffee als Dünger ist eine schöne Idee. Das Papier ist übrigens recycelt und FSC zertifiziert – sonst hätte ich es gar nicht erwähnt. Für mich ist FSC nämlich auch ein Siegel mit wenig Bedeutung 🙂

      Liebe Grüße, Svenja

  5. Hallo Svenja!

    Über Deinen Einstieg ins Thema mit der Kaffeematsch-Dusche musste ich sehr lachen. Bei mir ist die Dusche zwar nicht verschlammt, weil ich mit Roggenmehl wasche, aber ich kann das wirklich gut nachvollziehen.

    Finde ich super, dass Ihr Euch nun auch mehr mit dem Thema Plastikvermeidung beschäftigt!

    lg
    Maria

    • Hallo Maria,

      danke für deinen Kommentar. So ganz neu ist das Thema ja für uns nach 3(?) Jahren nicht mehr, aber gerade Bücher/Anleitungen teste ich immer aus der Sicht von Anfänger_innen. Wir kaufen schon seit einiger Zeit einen großen Teil unserer Lebensmittel plastikfrei und leben auch sonst sehr plastikreduziert, nur DIY ist bisher nicht unsere Stärke gewesen.

      Liebe Grüße, Svenja

  6. Sibylle

    Wenn du nach Rezpeten suchst, wie man chemie-, verpackungs- und plastikfrei bzw -arm wohnen kann, muss ich immer wieder langsamerleben.wordpress.com erwähnen. Rezpte werden, falls nötig, überarbeitet und sind eigentlich immer megaeinfach. Da gibt’s Putzmittel- und Kosmetikrezepte ebenso wie Schnelles für Küche und Medizinschrank.

    • Hallo Sibylle,

      langsamerleben ist wirklich eine super Anlaufstelle für alle, die gerne ihre Putzmittel selber machen wollen. Danke für die Erinnerung!

      Liebe Grüße, Svenja

  7. Hahahahaha …An dem Tag wo ich ohnehin mein Bad putze(n möchte) … Da müssen die Haare aber lange fettig bleiben

    Scherz bei Seite, danke für die Rezension und den sonntäglichen Brief 🙂
    Liebe Grüße

  8. Ach ja, plastikfrei ist auch so ein Thema, dem ich mich noch zuwenden möchte. Frage eines Laiens: ist das nicht am Anfang erst einmal wieder ein Anschaffen von Dingen und Infrastruktur (einfaches Beispiel: bislang werfe ich Shampooflaschen weg, wenn sie leer sind; wenn ich stattdessen selbermache und mehrfach verwende, brauche ich vermutlich ordentliche Gefäße, die auch einige Durchgänge überstehen)?

    Ich glaube aber, ich gehe als ersten Schritt demnächst mal in den Unverpackt-Laden hier auf meiner Straße 🙂

  9. Hallo!
    Bin gerade über deinen Blog gestolpert und musste erstmal herzhaft lachen, als ich den ersten Satz dieses Artikels gelesen habe. Genau dasselbe habe ich mich auch gefragt, als ich letzte Woche Mehl als Trockenshampooersatz ausprobiert habe…“Wie sieht das wohl für Außenstehende aus?“ Ich möchte es gar nicht wissen.
    Eine gelungene Buchrezension hast du hier geschrieben, die Lust aufs Lesen macht. Das Buch liegt schon bei mir zu Hause und wartet darauf, dass ich in zwei Monaten zurückkomme und all die Rezepte ausprobiere. Ich hoffe, ich bin dann so begeistert wie du!
    Liebe Grüße,
    Miss Margarite
    http://www.missmargarite.wordpress.com

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