Wie du dein Badezimmer plastikfrei und vegan gestaltest | Apfelmädchen & sadfsh
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Wie du dein Badezimmer plastikfrei und vegan gestaltest

Immer wieder werden sadfsh und ich gefragt, ob es nicht schwierig ist Plastik zu vermeiden ohne dabei auf bestimmte Dinge verzichten zu müssen. Im Normalfall erkläre oder zeige ich den Interessierten dann, welche schönen Alternativen es zu kaufen gibt oder wie einfach bestimmte Dinge selber gemacht werden können. Das Internet ist voll mit Anleitungen, Blogs und sogar Onlineshops, die sich auf das Leben mit wenig bzw. keinem Plastik spezialisiert haben.

Im heutigen Beitrag möchte ich dir daher zeigen, wie du mit nur wenig umdenken, dein eigenes Badezimmer von Plastikverpackungen freihalten kannst. Bitte denk daran: Niemand ist perfekt und auch kleine Schritte sind ein wichtiges Zeichen. Statt also jetzt wie wild deine Produkte in den Müll zu schmeißen und plastikfreien/veganen/natürlichen Ersatz zu kaufen, nimm dir lieber Stück für Stück jede der unten stehenden Kategorien vor und brauche auf, was du noch zuhause hast. Niemandem ist geholfen, wenn du bereits hergestellte Duschgels, Shampoos und ähnliches einfach in den Müll wirfst.

Falls du nur für ein spezielles Produkt eine Alternative suchst, kannst du mit diesem Sprungmarken direkt zum entsprechenden Teil des Beitrags hüpfen:

KörperpflegeHaarpflegeGesichtspflegeZahnpflegeRasurAufbewahrung

A. Körperpflege

Beginnen wir mit einer aus meiner Sicht vergleichsweise einfachen Kategorie, bei der sich mit wenigen Aufwand große Effekte erzielen lassen: Der Körperpflege. In einem durchschnittlichen Badezimmer stehen bei zwei Personen zwei bis vier Flaschen Duschgel, mindestens eine Körperlotion, eine Flasche Sonnencreme, zwei (oder mehr) Deos in Plastik- oder Sprühflaschen, eine flüssige Handseife und je nach Einkaufsverhalten ein bis 10 weitere Pflegeprodukte (Tester, spezielle Cremes für Hände/Füße, Peeling etc.) Die meisten dieser Dinge kommen in einer bunten Plastikverpackung daher und enthalten eine Vielzahl von nur schwer auszusprechenden Inhaltsstoffen.

1. Feste Seifenstücke statt Duschgel

Viele denken bei Seifenstücken an ihre Großeltern und verbinden diese Erinnerung nur selten mit einladenden Produkten. Zum Glück gibt es mittlerweile ganz tolle Seifen, die dank ihrer Inhaltsstoffe nicht nur sanft zur Haut sind, sondern auch mit ihrem Duft überzeugen. Beim Kauf von Seife solltest du darauf achten, dass die Stücke tatsächlich nur in Karton oder Papier verpackt sind. Viele Hersteller kennzeichnen ihre Produkte mittlerweile so, dass du gut erkennen kannst, ob die Seife vegan und/oder aus zertifiziert-biologischen Bioinhaltstoffen ist.

Vegane und plastikfreie Seifenstücke findest du z.B. bei diesen Geschäften:

Ich empfehle übrigens nicht das gesamte Seifenstück in der Dusche aufzuheben. Wir lagern unsere Seife im Kühlschrank und schneiden nur jeweils ein Viertel des Stückes für den aktuellen Gebrauch ab. So hält die Seife wesentlich länger.

Selbstverständlich kannst du Seifen auch selber herstellen. Ich habe auf diesem Gebiet keine Erfahrung, möchte dich aber auf diesen Beitrag vom Blog FoolFashion verweisen: Seifen sieden

2. Luffa / Bimsstein

Falls du gerne einen Luffa unter der Dusche benutzt, dann schau dir unbedingt die tolle Strickanleitung für eine plastikfreie Alternative von Maria an: Selbst gemacht statt selbst gekauft – Duschpuschel

3. Scrub / Peeling

Von Zeit zu Zeit tut es der Haut gut, die alten und losen Hautschuppen zu entfernen. Zu diesem Zweck kannst du entweder einen Peelinghandschuh oder spezielle Produkte verwenden. Nicht nur, dass solche Scrubs/Peelings häufig in einer Kunststoffflasche daher kommen, die verwendeten kleinen Peelinkügelchen sind häufig ebenfalls aus Plastik und landen nach der Benutzung direkt in unserem Wassersystem. Viel leichter ist es sich solche Peelings nach den eigenen Bedürfnissen selbst anzurühren.

Grüne Körperpflege aus der Küche | Apfelmädchen & sadfsh

Für den Körper empfehle ich folgende Mischung: Je nach Größe der Hautfläche brauchst du zwei oder drei Esslöffel Zucker, die du mit einem Schuss Speiseöl (z.B. Olivenöl oder Kokosöl) aus der Küche mischt. Fertig. Statt Zucker kannst du auch (aufgebrühtes) Kaffeepulver verwenden. In manchen Rezepten wird zusätzlich ein wenig Salz beigefügt. Durch das beigefügte Öl ist deine Haut nach dem Schrubben zudem direkt eingecremt.

4. Eincremen & Pflegen

Lotionen, Cremes und andere Wundermittel gegen trockene Haut kommen so gut wie immer in einer Plastikflasche daher und leider sind die verwendeten Zutaten nur selten wirklich pflegend. Als natürliche Alternative kann ich Öle, wie z.B. Kokosöl oder Olivenöl empfehlen. Pflegende Körperöle in Glasflaschen gibt es z.B. von Alverde oder anderen Naturkosmetikmarken.

Ähnlich wie die festen Seifenstücke bieten einige der Seifenmanufakturen auch feste Lotionen an, die sich durch die Wärme des Körpers verflüssigen. Fündig wirst du z.B. bei Pony Hütchen. Selbstverständlich gibt es auch „normale“ Körpercreme in Glasverpackung, wie z.B. die Body Marmelade von der Marke Kivvi.

Zum Selbermachen empfehle ich dir diese einfache Anleitung von Misses Hippie, die ganz weit oben auf meiner Ausprobierenliste steht: Selbstgerührte Bodybutter

5. Deos

Die einfachste Alternative zu einem normalen Deoroller oder Sprühdeo sind Produkte in Glasflaschen, die es in den meisten Drogeriemärkten zu kaufen gibt. Diese besitzen zwar immer noch eine Kugel oder einen Sprühaufsatz aus Plastik, sind aber gerade für alle, die eine schnelle Lösung suchen, geeignet. Gut gefallen hat mir z.B. der Sensitiv Roll-On von Alverde.

Wer nicht vegan lebt bzw. Bienenwachs nicht vermeidet sollte sich unbedingt das Deo von Organic Essence in der Papierverpackung bei monomeer anschauen, auf das ich im Blog von Frau Schubert aufmerksam geworden bin.

Wolkenseifen Deocreme als Alternative zu Deorollern | Wie du dein Badezimmer plastikfrei und vegan gestaltest | Apfelmädchen & sadfsh

Nur mit natürlichen Inhaltsstoffen, aber leider nur in der Premiumvariante plastikfrei, sind die Deocremes von Wolkenseifen, die sadfsh und ich zur Zeit benutzen. Die Düfte sind sehr angenehm und sadfsh sagt, es ist das beste Deo, das er je benutzt hat. Da für den Auftrag nur eine sehr geringe Menge mit den Fingerspitzen entnommen wird, dürfte eine Dose Deocreme mindestens sechs Monate reichen.

Selbstverständlich lässt sich auch Deo auf Basis von Natron (Backpulver) in nur wenigen Schritten zu Hause herstellen. Eine gute Anleitung findest du bei Frau DingDong: DIY Sprühdeo oder bei Leben ohne Plastik: Wie man Deocreme selber macht.

6. Sonnencreme

Hier bin ich sehr dankbar für Tipps und kaufe im Moment weiterhin Sonnencreme in Plastikverpackung.

B. Haarpflege

Hand aufs Herz: Wie viele Haarpflegeprodukte stehen in deinem Badezimmer? Zwei, drei, vier oder mehr? In unserem Badezimmer steht genau eines: eine Flasche Shampoo. Welche tollen Alternativen zu normalem Shampoo es gibt, stelle ich dir in diesem Abschnitt vor:

1. Alternativen für konventionelles Shampoo

Dein Einstieg bilden die festen Shampoo Bars von Lush, die nicht nur plastikfrei, sondern auch vegan daher kommen. Leider beinhaltet die verwendete Rezeptur Sodium Lauryl Sulfate, deren Einsatz in Pflegeprodukten umstritten ist. Einen anderen Weg gehen die zur Zeit sehr beliebten Haarseifen, die wir ihr Name schon sagt, durch einem Verseifungsprozess entstehen. Wir haben z.B. die Haarseife von Savion, mit der meine Haare (im Gegensatz zu sadfshs Kopf) nicht so gut klar gekommen ist. Andere berichten allerdings sehr überzeugt von dieser Form der Haarwäsche. Haarseifen findest du z.B. in den Online-Shops von Savion, Vegane Pflege und Sauberkunst (Links siehe oben).

Wer sich sein Shampoo lieber selber machen möchte, findet im Blog Kosmetik Vegan sehr viele (zum Teil sogar auf verschiedene Jahreszeiten abgestimmte) Ideen mit Rezepten und Zutaten. Besonders interessant finde ich die Möglichkeit, sich mit Roggenmehl oder Lavaerde die Haare zu reinigen. Auch die oben erwähnten Shampooseifen lassen sich selbstverständlich selber herstellen.

2. Saure Rinse

In jedem Fall empfehlenswert ist eine selbstgemachte Spülung bzw. Saure Rinse aus Apfelessig. Keine Angst! Der Duft bleibt nicht in den Haaren, sondern verflüchtigt sich ganz schnell. Was es mit dieser sauren Rinse auf sich hat, kannst du ebenfalls bei kosmetik-vegan nachlesen: Von Sauren und anderen Rinsen.

3. No Poo – Methode

Ebenfalls erwähnen möchte ich in diesem Zusammenhang die so genannte No Poo – Methode, bei der die Haaren nur mit Wasser gereinigt werden. Für mich funktioniert dieser Ansatz leider nicht, aber Frau DingDong hat sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Hier kannst du mehr dazu erfahren: Das Mai Experiment. Das letzte Update verlinke ich dir zudem separat: Produktfrei leben Update 2015.

C. Gesichtspflege und Kosmetik

Viele der in der Werbung angepriesenen Reinigungs- und Pflegeprodukte für unser Gesicht kommen mit einer Plastikverpackung und einem zusätzlichen Karton daher, um uns eine höhere Wertigkeit zu suggerieren. In meinem Badezimmer steht ein kleines Fläschchen Mandelöl, mit dem ich mir das Gesicht einöle. Beim Duschen wasche ich mein Gesicht mit warmem Wasser.

Wenn du ein wenig anspruchsvoller bist, was deine Gesichtspflege angeht, dann findest du hier ein paar Vorschläge für Alternativen.

1. Reinigung

Zum Abschminken kannst du in vielen Fällen einfaches Olivenöl oder auch Leinöl benutzen, das du auf einen Wattepad gibst. (Kleiner Hinweis: Es gibt auch waschbare Wattepads, wenn du deinen Müll reduzieren möchtest. ) Für die Gesichtsreinigung selbst reicht entweder Wasser oder du kannst auf eine spezielle Gesichtsseife/-reiniger zurückgreifen (z.B. bei Hilla Naturkosmetik oder Weleda).

2. Gesichtspflege

Gerade im Bereich der Gesichtspflege finde ich das plastikfreie Angebot sehr gut, allerdings sind viele als Naturkosmetik ausgezeichnete Produkte (z.B. im Bioladen) eher teurer. In Glas mit nur einem geringen Anteil an Plastik kommen z.B. die Erzeugnisse von Martina Gebhardt und Primavera daher. Schau dich einfach mal in einem Bioladen oder Biosupermarkt um, wenn du das nächste Mal in einer größeren Stadt bist.

Für mich hat sich die Verwendung von einem Gesichtsöl (Mandelöl von Weleda) als gute Alternative herausgestellt. Ich trage jeden Morgen nach dem Duschen auf die noch weiche Gesichtshaut einige Tropfen (3-4) auf und arbeite sie sanft in die Haut ein.

3. Kosmetik

Leider habe ich in diesem Bereich absolut keine Erfahrungen und verweise daher auf den Blog Kosmetik vegan, den ich bereits oben erwähnt habe. Dort findest du Produkttest, Anleitungen und andere Beiträge rund um das Thema vegane Körperpflege (insbesondere Kosmetik).

Wie man sich mit Hilfe von Früchten schminken kann, wird in diesem Video gezeigt: Raw Organic Makeup Tutorial

D. Zahnpflege

Zähneputzen ohne Plastik – das war für mich bevor ich diesen Beitrag geschrieben habe, immer noch eher unbekanntes Terrain. Bei meinen Recherchen bin ich jedoch auf viele Projekte gestoßen, die sich diesem Aspekt des plastikfreien Alltages angenommen haben und einen Beitrag leisten wollen.

Zahnbürsten mit Wechselkopf | Wie du dein Badezimmer plastikfrei und vegan gestaltest | Apfelmädchen & sadfsh

1. Zahnbürsten

Sadfsh und ich benutzen, seit wir uns mit dem Thema Plastik auseinandergesetzt haben, Zahnbürsten mit Wechselkopf der Marke Monte Bianco, die wir im Bioladen erworben haben. Der Wechselmechanismus ist einfach, die Köpfe werden in unterschiedlichen Härtegraden angeboten und wir sind bisher sehr zufrieden. Bereits in dem letzten Beitrag zum plastikfreien Badezimmer, den wir vor mehr als zwei Jahren geschrieben haben, wurden wir auf Zahnbürsten aus Bambus hingewiesen. Zu kaufen gibt es diese mittlerweile recht komfortabel in Deutschland bei Hydrophil oder Amazon.

Ebenfalls vollkommen natürlich lassen sich die Zähne mit Siwak bzw. Miswak putzen, der traditionell im arabischen und afrikanischen Raum zum Einsatz kommt. In Deutschland lassen sich Siwakhalter und Aufsätze z.B. bei Monomeer oder Plasno erwerben.

2. Zahnpasta

Da sadfsh B12-Tabletten nicht besonders spannend findet, benutzen wir zur Zeit eine spezielle mit B12 angereicherte Zahnpasta von Sante, die leider in einer Plastikverpackung verkauft wird. Zahnpasta lässt sich jedoch ebenfalls in den eigenen vier Wänden produzieren, wie diese Anleitung von Frau DingDong zeigt: Zahnputzpulver selbstgemacht.  Auch Johanna von Happy Vegan benutzt ihre eigene Zahnpasta. Einen ähnlichen Ansatz verfolgen auch die Denttabs, die ich bei Minimalismus21 entdeckt habe: Zahnputztabletten. (Lose gibt es diese Tabs bei Monomeer zu kaufen) Auch Lush hat solche Zahnputztabs im Angebot: Zahnpflege

E. Rasur

Zum Thema Rasur möchte ich auf den schon etwas älteren Beitrag von sadfsh hinweisen: Plastikfreie Rasur mit einem Rasiermesser

F. Aufbewahrung, Hilfsgegenstände

Wenn du noch auf der Suche nach einer plastikfreien Seifenschale bist (wir haben eine von Ikea aus Glas und Edelstahl), dann schau mal bei Maria vorbei: Mein langer Weg zur perfekten Seifenschale


 

Über deine Tipps & Tricks für ein plastikfreies Badezimmer freue ich mich in den Kommentaren. Selbstverständlich handelt es sich bei dieser Liste nicht um eine vollständige Auflistung aller Alternativen, sondern nur um eine Auswahl von mir bekannten Quellen und Ideen. Und ganz wichtig: Dieser Beitrag ist nicht gesponsort, sondern aus meinem Wunsch nach einer Liste für Einsteiger_innen und Profis entstanden.

Heißt zwar Apfelmädchen, mag aber eigentlich lieber Erdbeeren als Äpfel. Lebt minimalistisch, nachhaltig und vegan. Studiert Psychologie. Liest leidenschaftlich gerne Bücher & Comics. Interessiert sich für die Zukunft (Science Fiction, Dystopien, Postwachstumsökonomie), aktuelle Politik und Feminismus. Organisiert von Zeit zu Zeit Events wie die Konsumauszeit oder die Minimal Kon. Verbringt zu viel Zeit auf Twitter.

46 Kommentare

  1. Pinkback: Tag 9: Tipps für ein plastikfreies Badezimmer | Apfelmädchen & sadfsh

  2. Pinkback: Tag 16: Plastikfreie Rasur mit einem Rasiermesser | Apfelmädchen & sadfsh

  3. Hallo Apfelmädchen, tolle Zusammenstellung hast Du da gemacht. Auf meinem Blog gibt es das nur in Einzelteilen.

    Zum Deo: Ich trage Natron pur nach dem Waschen/Duschen mit einer Fingerspitze auf. Geht ganz einfach. Erzeugt natürlich keinen Extra-Duft;-).

    Zum Shampoo: Ich bin seit zwei Jahren teilweise und seit einem Jahr (weil kein Friseurbesuch mehr) komplett shampoofrei. Die Haare werden einmal die Woche gewaschen, anschließend saure Rinse. Das Hauptthema neben dem Waschen dabei ist das – wie früher üblich – lange und regelmäßige Bürsten der Haare, um die natürlich vorhandenen Pflegestoffe gut zu verteilen.

    Zur Rasur: Ich benutze seit mehr als zwei Jahren auch einen klassischen Rasierhobel aus Edelstahl.

    … nicht zuletzt gehören für mich zum plastikfreien Badezimmer noch eine große und eine kleine Holzbürste zum Waschen und eine für`s Gesicht.

    Und als extra für die Frau: Meine Stoffbinden.

    Viele Grüße aus Berlin,
    Anja

    • Hallo Anja,

      die ganze Zeit hatte ich beim Schreiben das Gefühl einen wichtigen Badezimmerbereich vergessen zu haben: Monatshygiene. Da werde ich gleich morgen nochmal nachbessern. Vielen Dank für deinen Hinweis!

      Liebe Grüße, Svenja

  4. Hallo Svenja!

    Wow – so eine umfassende und ausführliche Aufstellung für das Bad! Finde ich super gut gelungen!

    Vielen herzlichen Dank auch fürs Verlinken!

    Ergänzend vielleicht noch – ich verwende auch gerne Olivenölseife oder Alepposeife zum Duschen und Haare waschen – eines für alles finde ich super!

    Mein Deo mache ich auch selbst, vor kurzem habe ich die Anleitung dafür auf meinem Blog erneuert und bebildert.

    Zahnbürste und Zahnputztabletten habe ich vor kurzem getestet, ich war leider mit beiden Produkten nicht so zufrieden.

    Bezüglich Sonnenschutz – wenn Du keinen hohen Sonnschutzfaktor brauchst, ist Sesamöl oder Olivenöl eine Alternative. Den Faktor habe ich leider nicht herausgefunden nur so viel Sesamöl blockt wohl ca. 30% und Olivenöl ca. 20% ab.

    Ich werde das dieses Jahr im Sommer auf jeden Fall testen!

    lg
    Maria

    • Hallo Maria,

      danke für deine Ergänzungen, die ich gerne morgen noch mit in den Beitrag aufnehmen werde. Selbstgemachtes Deo hat leider für mich nicht funktioniert, daher verwenden wir jetzt die Deocreme von Wolkenseifen. Olivenöl als Sonnenschutz klingt auf jeden Fall interessant, das werde ich bestimmt ausprobieren.

      Liebe Grüße, Svenja

  5. So manches mal habe ich mich gefragt, wie man plastikfrei leben kann. Vielen Dank für deine Liste. Ich habe da manches für mich machbare rausgesucht.

    Liebe Grüße

    • Hallo MV,

      das ist so ein tolles Feedback, denn genau deshalb wollte ich den Beitrag schreiben: Um zu zeigen, dass es für fast jeden ein oder zwei kleine Dinge gibt, die man machen kann, um weniger Plastikmüll zu erzeugen. Danke!

      Liebe Grüße, Svenja

  6. Hallo Svenja,

    das ist eine tolle Übersicht geworden! Großartig! 🙂

    Ich verwende schon seit einigen Monaten Olivenölseife für alles: Haare, Körper, Gesicht, Rasur. Und es wirkt auch bei Mückenstichen lindernd. 😉

    Zum Thema Lush: Das kam im Rahmen der Open Space Zero Waste Challenge auf, welche vor wenigen Tagen endete. Lush produziert all seine Seifen wohl in Einweg-Plastikverpackungen, die für den Guss und Transport verwendet werden, aber der Kunde nie zu Gesicht bekommt.

    Liebe Grüße,
    Philipp

    • Hallo Philipp,

      danke für deinen Hinweis auf die Plastikverpackung bei Lush. Weißt du zufällig, ob sich das auf das gesamte Seifenstück oder nur die kleinen Stücke, die man kauft bezieht? Zur Erklärung, falls du noch nie bei Lush warst: Die Seife lagert dort in einem riesen Block ähnlich wie bei Käse und es werden immer kleine Stücken rausgeschnitten.

      Liebe Grüße, Svenja

      • Fix weiß ich es, dass kleine Teile in Plastik gegossen werden und diese für den Transport als Schutz verwerndet und danach entsorgt werden. (z.B. Massageherz mit Schoko)

        Bei den großen Stücken weiß ich es nicht.

        lg
        Maria

      • Hallo Maria,

        danke für deinen Hinweis. Schade, dass LUSH da auf eine Einwegverpackung setzt und der Verbraucher im Laden das Gefühl hat, er würde ein plastikfreies Produkt erwerben.

        Liebe Grüße, Svenja

      • Hallo Svenja,

        für die großen Blöcke habe ich leider keine Info. :/

        Tatsächlich entdecke ich aber immer mehr lokale Seifenläden an den verschiedensten Orten der Welt. Das erscheint mir eine tolle Alternative. 🙂

        Lieber Gruß,
        Philipp

  7. Hallo Svenja,
    vielen Dank für diesen ausführlichen Beitrag! Ich habe mir vieles notiert und werde einiges mal ausprobieren.
    Bei der Naturseifen Manufaktur gibt es im übrigen auch festes Shampoo, die man entweder in einer Pappverpackung oder in einem Alumiuimdösschen kaufen kann. Hier braucht man zusätzlich keine saure Rinse und sie sind ebenfalls frei von Sodium Laureth Sulfaten. Ich finde diese Shampoos toll!
    Viele Grüße
    Annika

  8. Alternative Kosmetikprodukte sind immer wieder ein so schönes Thema 🙂
    Ich finde viele dieser Produkte den konventionellen sowohl optisch, als auch von dem, was die Produkte können, wirklich überlegen.
    Mit alternativer Kosmetik probiere ich schon viele Jahre herum. Gerade zur Haarpflege empfehle ich immer das langhaarnetzwerk.de weil die Mädels (und paar Burschen) dort echt experimentierfreudig sind. (Und was langen Haaren gut tut, schadet kurzen bestimmt nicht)

    Zum Thema Seife möchte ich anmerken:
    Seife ist nicht gleich Seife. Die Seifen von Lush sind oft keine Seife im chemischen Sinne, sondern festes Duschgel. Sowas macht für mich einen Unterschied auf der Haut (meine Haut mag Seife lieber).
    Was von Alverde, Savion u.ä. Firmen angeboten wird, ist ja nicht schlecht, aber leider nicht zu vergleichen mit den handgesiedeten Naturseifen, die man im Internet, speziellen Seifenläden und auf Märkten bekommt – oder so einfach wie Kuchenbacken (aber mit Chemielabor-Coolness) selbst siedet. Die Alverde-Seifen sind simple Kernseife. Manche kommen damit super klar, viele finden die aber fürchterlich austrocknend. Handgesiedete Naturseifen haben zusätzliches unverseiftes Öl drin (man nennt das Überfettung, ab 5% Überfettung wirds fein, gern bis 15% aber dann nicht zu lange lagern) und das merkt man. Es kommt auch auf die verwendeten Fette an und wenn man Seife selbst siedet, ist es Anfangs schon eine kleine Wissenschaft. Aber auf http://www.naturseife.com und olionatura.de findet man alle Infos die man braucht 🙂 Und die englische Wikipedia-Seite zur Soap hat auch schön viele Infos drin.

    Und das ist auch mein nächster Punkt: Kosmetik selbst machen vs. Minimalismus. Passt zusammen? Jein. Man braucht Zubehör. Feinwaage, extra Geschirr, fürs Seife sieden Handschuhe und Schutzbrille. Ist nicht viel, hab ich auch daheim. Aber liegt halt rum. Die ersten Versuche misslingen oft. Man kann meist nicht exakt die Mengen kaufen, die man braucht und hat dann Reste rumstehen. Es ist eine kleine Wissenschaft, weil jedes Öl, jeder Wirkstoff, jeder Emulgator ganz anders ist – man muss Sitzfleisch haben und sich einlesen (wird aber mit einem schönen Hobby belohnt). Man muss auch eine gewisse Menge machen, weil sich bestimmte Zutaten auch mit Feinwaage nicht mehr kleiner abwiegen lassen bzw. schon, aber dann so unexakt werden, dass es einem je nach Rezept auch ein unschönes Ergebnis machen kann. Und irgendwie zahlt sichs ja auch sonst nicht aus. Ich finde auch viele Rezepte nicht grade minimalistisch. Die ganzen Selberrührerinnen werden dann auch immer soooo enthusiastisch, hauen Zeugs rein als gäb es kein Morgen. Dabei kann man Seife auch nur aus 2 Ölen (im Fall von Olivenöl sogar nur einem) machen, Cremes auch nur aus stillem Mineralwasser, Mandelöl und Emulgator, vielleicht noch einem Wirkstoff wie… ätherisches Salbeiöl oder Niacinamid oder sowas. Deocreme – was da oft alles verwendet wird! Sheabutter und Natron 1:1 und fertig. Bleibt dann auch im Sommer fest. Oder Frau Dingdong hat ja so eine prima Lösung als Sprühdeo gefunden.
    Wer Bekannte hat, die Kosmetik/Seife selbermachen und einen mal in ihre Küche lassen, ist da klar im Vorteil.
    Es ist ein sehr schönes Hobby. Aber bei meinem Seifenverbrauch bzw. Kosmetikverbrauch allgemein… Ich habs aufgegeben. Ich hab letztens eine Seife gefunden, die ich 2008 gesiedet hab. Klar ist Seife enorm haltbar, die war noch tadellos, nur halt die Farbe war rausgebleicht und der Duft war weg. Aber mich nervts immer, wenn so viel Zeug herumsteht. Wenn ich 2kg Seife daheim hab. Ich kann das Zeug ja oft nicht mal mehr verschenken, weil die Kleiderkästen meiner Freundinnen alle schon überquellen von meinen Siedereien. Seife ist extrem ergiebig. Mit Feinwaage kann man auch sehr kleine Mengen sieden, zum Glück. Ich stell nur noch dort Kosmetik selber her, wo sichs für mich auszahlt – wo ich etwas will/brauch, das es nicht zum kaufen gibt. Ich verzier auch meine Seifen nicht mehr, da wird nix marmoriert, nix gefärbt, nix beduftet, gar nix. Rustikale Heißverseifung, weil voll keine Geduld xD

    Ach, was ich auch noch anmerken wollte: Es gibt unglaublich viele Möglichkeiten. Und alle werden irgendwie so universell angepriesen. Aber Häute und Geschmäcker sind sooo verschieden. Bei mir hat Natron nie funktioniert, meine Kopfhaut hat sich auch nach 9 Monaten nicht an nur 1x wöchentlich waschen gewöhnen können (bei sooo vielen Leuten funktioniert das! MÄH!) und Haarseife klappt erst, seit ich mein eigenes Spezialrezept ausgetüftelt hab.

    Ich glaub, alternative Kosmetik kann teilweise auch in die Diskussion um „minimalistisches oder einfaches Leben?“ fallen

    Schon wieder so viel kluggescheißert.

    • Die Obstschminke ist abgefahren. Das war mir neu.

    • Hallo materialfehler,

      vielen Dank für deinen langen Kommentar. Selbermachen und Minimalismus ist wirklich ein schwieriges Thema. Ich selber finde einfache Rezepte (z.B. Deo) aus 2-3 Zutaten für die man kein besonderes Zubehör braucht, ziemlich gut, alles andere überlasse ich ehrlich gesagt lieber Profis. Schutzbrillen und Schalen, die ich dann nur für z.B. Seifemachen benutzen kann, lohnen sich meiner Ansicht nach in einem kleinen 2-Personen-Haushalt nicht wirklich.

      Liebe Grüße, Svenja

  9. Ahja, Svenja, es ist klar dass du mit Savion nicht gut klargekommen bist. Schau mal im Langhaarnetzwerk, was die Lockenköpfe dort verwenden – brutal hoch überfettete Naturseifen, gar nicht mal richtige Haarseifen, sondern Körperpflegeseifen. Haarseifen sind meist nur so 2-4% überfettet, weil die meisten Leute (also glatt/wellig) sonst einen Fettkopf kriegen. Aber Locken sind trocken, die wollen hoooooooohe Überfettung. Ich hab immer wieder von 25% Butterseifen gelesen, die eigentlich als Bodybutter-Duschcreme-Dingsi gedacht wären.

  10. Und als ob ich nicht genug gespammt hätt heut, möcht ich noch Lavaerde in den Raum werfen. Hat mir schöne Haare gemacht, ich mochte aber die Patzerei auf Dauer nicht. Vielen macht die aber nix aus. Ist wie mit Dreck spielen 😀

  11. Ohgott mir ist das so peinlich, dass ich da so viel plapper… Aber mir ist noch eingefallen, dass das ganze Zutatenzeug für Seife, Cremes, Deo etc. Meistens auch wenig vermeidbar in Plastik verpackt ist. Seife kann man wunderbar aus Olivenöl aus der Glasflasche machen, bei hartem Leitungswasser, aber eigentlich auch so ist es besser, stilles Mineralwasser oder (inPlastik…) destilliertes Wasser zu nehmen, und das Natronlaugenzeugs kommt ja immer in Plastik. Man könnte Pottasche nehmen… Aber dann muss man aussalzen und kriegt unspannende Kernseife, die nimmer so pflegend ist. Schwierig.
    Und dannist jaauch immer dieFrage: kauf ich die Naturseife bei einer kleinen Siederin, dienatürlich die Fette im Plastikgroßgebinde kauft, weil wie solls anders gehn, fühlt sich aber dann plastikfrei, oder siedet selber, aber eben offensichtlich nicht plastikfrei. Genauso die Wolkenseifendeos. Die kaufen doch die Zutaten auch nicht im Holzbottich… Was ist der Sinn von plastikfrei dann?

    • Du hast natürlich recht, dass während der Produktion häufig Plastik anfällt, das man optimalerweise ebenfalls vermeiden sollte. Ich denke aber, dass schon ein großer Schritt getan ist (und das wollte ich mit dem Text zeigen), wenn sich Verbraucher_innen Gedanken über ihren Teil des Mülls Gedanken machen. Dann im nächsten Schritt können wir auch Großhändler_innen und Produzent_innen in die Pflicht nehmen.

  12. Ich lese dich ja immer so gerne, liebe Materialfehler. In letzter Zeit frage ich mich auch: Wenn nur das Endprodukt plastikfrei ist, die Produktgeschichte, der Hintergrund nicht, was bringt es dann? Oder anders: Wie viel Plastik verbauche ich wenn ich Bahn fahre? Fleisch kaufe? Aber was steckt dahinter? Dann kaufe ich doch lieber Sojahackfleisch verpackt.

    So – nun zu meinem Bad:
    Ist alles ganz einfach geworden. 2 Parfums sind wieder eingezogen in Glas. Da komme ich nicht von weg. Ansonsten: 1 Tropfen Jojobaöl fürs Gesicht. Liebe das. Ist ja ein Wachs. Restkörper: Olivenöl weil billiger. Shampoo in eine winzige Glasflasche und man spart so dermaßen viel von dem Zeug, weil man nur noch wenig benutzt. und endlich sieht, wie viel rauskommt. Savion Haarseife ist, glaub ich, richtig gut. Meine Haare hat es aber zerfetzt. Sind immer noch kaputt davon. Ich liebe Lavaerde. Leider gehen die Abflüsse futsch. Also nur als Maske. Holzbürste benutzte ich selten. Hab aber eine. Mehr brauche ich nicht. Ein bisschen Schminke alverde. Frag mich da aber immer, ob die wirklich so toll ist. Zumindest ist sie vegan. Premiumbioschminke kann ich mir nicht leisten. Dr. Schwarz Seife, die ich aber nicht – wie ihr – im Kühlschrank lagere. Wieso das? Und mir immer ein kleines Stück abschneide. Dieses selbstgemachte Kokosdeo funktionierte bei mir auch nicht. Und meine Haare muss ich jeden Tag mit Shampoo waschen. Sowie ich Geschirr ja auch nicht ohne Spülmittel wasche. Sonst fettig!
    Lg Tanja

    • Hallo Tanja,

      danke für deinen ausführlichen Kommentar. Die Seife lagern wir bisher im Kühlschrank, weil wir im Badezimmer keine geschlossene Schränke haben (überhaupt sehr wenig Ablageplatz) und z.B. die Seife von Lush keine Sommerhitze mag. Selbstverständlich kann man sie auch anderswo trocken lagern.

      Wenn ich regelmäßig Sport mache, dann muss ich auch jeden Tag meine Haare waschen – leider finden meine Locken das nicht ganz so toll, aber fettige Haare mag ich gar nicht.

      Liebe Grüße, Svenja

  13. Oweh, ich glaub ich hab den Savion-Seifen unrecht getan, die fallen doch unter die Kategorie „handgesiedete Naturseife“ und nicht „Kernseife ausm (Bio-)Supermarkt“. Ich glaub ich hab die verwechselt

    • Hallo materialfehler,

      danke für deinen Hinweis – das spart mir gerade ein wenig Recherchezeit, weil ich das nach deinem Kommentar unbedingt nachschauen wollte.

      Liebe Grüße, Svenja

      • Ja, ich hab die leider mit denen hier verwechselt: http://shop.pro-biomarkt.de/bilder/produkte/gross/Midi-Eisenkraut-Seife-12-x-100g.jpg und die sind Kernseife. Deswegen natürlich nicht schlecht und definitiv ausprobierwürdig. Meine Haare mochten zB die Bio-Olivenkernseife sehr gern, die es immer wieder mal beim Hofer/AldiSüd gibt recht gern (Lyttos?). Olive ist sehr pflegend, Kokosöl dagegen sehr stark reinigend – wesentlich bei der Auswahl von Kernseifen.

      • Wäre es für dich okay, wenn ich Savion oben aus deiner Aufzählung lösche? Möchte das nicht gerne so „falsch“ da stehen lassen, falls jemand den Kommentarbereich nicht bis ganz hier unten liest.

        Liebe Grüße, Svenja

  14. Pinkback: #WBR23 – Was war so los? Neuigkeiten aus der Branche und Linkliebe! | Blanc et Noir – Vegan Beauty Blog

  15. Seit Ostern etwa wasche ich meine Haare nur noch mit Wasser oder Trockenshampoo. Es hat etwa drei Wochen gedauert bis sich meine, sehr stark fettende, Kopfhaut regulierte. Mit meinen langen Haaren konnte ich die Übergangszeit gut kaschieren, und nun bin ich glücklich damit.
    Und bin ins Nachdenken gekommen. Ich glaube wir meinen es viel zu gut mit unseren Körpern, und schaden ihnen dadurch viel mehr als wir ihnen nützen.
    Duschgel, Shampoo, Kurpackung, Spühlung, Peeling … ich denke man/ich muss alles überdenken und zur Diskussion stellen.

    Normaler Schweiß und der meiste Schmutz lässt sich mit Wasser pur gut abwaschen und seit ich meine Haut einfach nur noch 1-2mal pro Woche eincreme (Olivenöl, Sheabutter, oder Kokosöl…) ist diese auch nicht mehr so extrem trocken.
    Und ich dusche auch nicht mehr jeden Tag (gut, im Sommer schon).

    Ich finde es toll dass ihr euch mit dem Thema auseinandersetzt, freue mich auf mehr davon.

    ps. Zum Thema Sonnencreme habe ich leider auch keine Lösung gefunden 🙁

    • Hallo Rote Iris,

      danke für deinen Kommentar. Ich bin auf jeden Fall auch kein Freund von zuviel Pflege. Ich creme nur das ein, was trocken ist – also meine sehr trockene Gesichtshaut und von Zeit zu Zeit den Rest des Körpers. Spülungen, Masken usw. benutze ich gar nicht, weil meine Haare das nur verklebt und ich sie dann am liebsten gleich wieder waschen möchte. Im Beitrag habe ich dennoch versucht alle möglichen Gruppen zu erwähnen, damit der Umstieg für Suchende möglichst einfach ist.

      Liebe Grüße, Svenja

  16. Pinkback: Unsere Netzhighlights – Woche 24/2015 | Apfelmädchen & sadfsh

  17. Ich benutze meine eigene Zahnpasta seit langem und empehle die Lösung sehr. Am Anfang befürchtete ich, dass meine Zähne an einer solchen Pasta Schaden nehmen können, aber mein Zahnarzt hat neulich gesagt, dass es besser ist als früher:) Danke für den Artikel.

  18. Ein sehr interessanter Beitrag 🙂
    Von Lush gibt es mittlerweile auch feste Sonnencreme mit LSF 30, die kommt, soweit ich weiß, ohne Plastikverpackung aus. Habe sie selber aber noch nicht ausprobiert.
    Liebe Grüße

  19. Pinkback: Körperpflege

  20. Hallo,

    ich bin auf Eure Seite über einen Link bei malmini gestoßen und bin ganz begeistert. Ich stöbere gerade durch Eure älteren Posts und dieser hier hat mich besonders angesprochen. Bin gerade selbst dabei, meine ohnehin schon sehr wenigen Kosmetikprodukte aufzubrauchen und dann umzustellen auf plastikfreie Alternativen, vorzugsweise selbst gemacht.

    Ich benutze ohnehin schon seit einigen Jahren kein Deo mehr (da mir – außer beim Sport – eigentlich hierzulande sowieso immer zu kalt ist und ich grundsätzlich kaum jemals schwitze, fehlt es mir auch nicht) und seit über einem halben Jahr habe ich meine Gesichtscreme durch Jojobaöl ersetzt, das ich auf die feuchte Haut auftrage – das funktioniert ebenfalls prima.

    Als nächstes sind dann Shampoo und Haarspülung fällig, die ersetzt werden sollen. Möchte Natron und auch Haarseifen ausprobieren. Mal sehen…

    Ich habe auch nach einer guten Möglichkeit für einen Sonnenschutz gesucht und bin hier
    https://langsamerleben.wordpress.com/2013/05/09/sonnenmilch-selber-machen/
    fündig geworden. Ich habe diese Sonnenmilch selbst noch nicht ausprobiert, das steht jetzt die nächsten Tage mal an, aber vielleicht hilft es Dir ja auch weiter…

    Viele Grüße,

    Pebbels

    • Hallo Pebbles,

      danke für deinen ausführlichen Kommentar. Für mich ist es immer sehr interessant zu lesen, wie andere sich dem Thema nähern und auf welche Produkte sie setzen. Ganz ohne Deo hat für mich und sadfsh z.B. nicht funktioniert, aber wir haben die aufgetragene Menge zumindest reduziert. Deinen Link zum Thema Sonnenschutz schaue ich mir sehr gerne an.

      Liebe Grüße, Svenja (Apfelmädchen)

  21. Einige interessante Punkte dabei! Generell sollten viele Menschen sich viel mehr Gedanken machen! Gerade im Pflegebereich bin ich bei sehr vielen Produkten auf NK umgestiegen und bin damit echt zufrieden! Schöner Blog 😉

  22. Ein toller Beitrag!!!
    Ich bin auch immer wieder erstaunt, wieviel Plastikmüll so zusammen kommt und das obwohl ich beim Einkauf schon sehr darauf achte, dass ich ihn möglichst vermeide (keine Tüten, Obst/Gemüse geht auch ohne Tüte….)
    Nach dem Beitrag bin ich jetzt auch dabei mein Bad nach und nach umzustellen und das Plastik zu verbannen. Die Deocremes von Wolkenseifen sind da schonmal ein super Tip, allerdings habe ich im inneren des Holzdeckels leider auch einen Plastikschraubverschluss entdeckt. Nichts desto Trotz hast Du mich ermutigt weiterhin in diesem und anderen Bereichen achtsamer zu sein und mein gesammtes Leben as-Plastikfrei-as-possible zu gestalten

  23. Hi Svenja,
    auch ich danke für’s verlinken und hab noch gleich zwei Tips:
    Klopapier! Gibt’s in jedem Badezimmer, aber fast nie ohne Verpackung. In der plastikfreien Zone in München verkaufen sie jetzt Klopapier ohne Plastikverpackung, ich selbst benutzte, a lá Krautwaschl, halbierte Papierhandtücher. Seit Jahren und ohne irgendwelche Probleme.
    Sonnencreme: Ätherisches Karottensamen und Himbeersamenöl haben irre hohe Lichtschutzfaktoren. Schau mal auf Pinterst, da gibt es tausend Anleitungen. Habe es selbst noch nicht ausprobiert, werde es jetzt aber im Urlaub mal noch wagen.

    LG Zora

  24. Schöne Anregungen 🙂 Zum Thema Sonnenschutz: Ich verwende seit einiger Zeit Kokosöl. Ich habe eine sehr helle und empfindliche Haut und war im Sommer im Süden, bin wunderbar damit klargekommen. Gerötet war ich nur, wenn ich das Öl vergessen hatte. Zudem ist Kokosöl stark pflegend und wenns warm ist auch flüssig und lässt sich so sehr gut auftragen.

  25. Ich bin allergisch auf Seife und benutze daher das seifenfreie Waschstück von Balea als Shampoo. Ist in Papier verpackt und reinigt die Haare gut, ich benutze nicht mal eine Spülung. Voluminöser werden sie auch. Außerdem duftet es nach Sauberkeit ich nehme es auch für mein Gesicht und meinen Körper. Es ist günstig und effektiv, schäumt auch gut. Und reizt die Haut nicht so grässlich wie die festen Shampoos von Lush, die auch noch viel teurer sind.

  26. Um mein Badezimmer plastikfrei zu gestalten, bin ich auch schon vor einiger Zeit auf Seife umgestiegen. So kann das Duschgel in der Plastikflasche gespart werden. Hab darueber auch kurz auf meinem Blog berichtet : http://einfachnachhaltig.net/2015/12/21/seife-statt-duschgel/
    Am Shampoo bin ich noch dran. Bin erst gerade auf festes Shampoo umgestiegen und gespannt auf die Resultate!

  27. Hey,

    auf der Suche nach Haarwaschseifen habe ich mal gelesen, dass Kokosöl, welches in sehr vielen, wenn nicht sogar in allen Savion-Seifen an erster Stelle steht, eigentlich nicht so super für die (erste) Haarwäsche wäre. Das könnte vielleicht auch der Grund sein, warum es bei dir nicht geklappt hat bzw. du davon nicht so überzeugt bist. Ich suche selbst auch noch nach einer interessanten veganen Haarseife ohne Kokos- und Palmöl.

    Quelle: http://www.wuscheline.de/2014/06/haarwaesche-mit-seife-hinweise-fuer-anfaenger/

    Viele Grüße
    Merle

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