Nachhaltigkeit

Dem Plastik auf der Spur: eine Bestandsaufnahme

Inspiriert von den tollen Jahresvorsätzen von WhiteSpaceAndChips habe ich mir in den letzten Tagen immer wieder versucht vor Augen zu führen, wo in unseren vier Wände eigentlich noch Plastik im Einsatz ist und in welchen Bereichen wir noch gründlicher nach Alternativen suchen können. Zuerst ist mir dieser Wechsel des Blickwinkels gar nicht so einfach gefallen, denn im Alltagstrott verliert man für solche Dinge schnell den sensiblen Blick. Um dennoch mit offenen Augen durch unser Zuhause zu gehen, habe ich einen kleinen Trick angewandt, den ich dir heute gerne vorstellen möchte.

Schau durch die Linse!

Ein gern befolgter Ratschlag aus der Entrümpel- und Aufräumszene lautet: Geh kurz vor die Tür und trete quasi als Gast wieder über deine eigene Türschwelle. Was fällt dir auf? Fühlst du dich wohl? Welche Ecken wirken zugestellt oder chaotisch? Durch diesen einfachen Trick kannst du deine Wohnung mit einem ganz anderen Blick wahrnehmen. Ähnlich funktioniert auch eine Übung, die man machen kann, um als angehender Fotograph seinen Blick für Motive zu schärfen. Statt mit einem Objekt und einer Kamera suchst du mit einem Papprahmen dein Motiv und fokussierst so deine Wahrnehmung auf bestimmte Ausschnitte der Wirklichkeit, die dir sonst gar nicht aufgefallen wären.

Übertragen wir dieses Vorgehen nun auf meine spezielle Plastiksituation und heraus kommt eine Art Plastik-Schnitzeljagd durch unser Zuhause. Mit der Kamera vor dem Auge habe ich mich auf die Suche nach allen möglichen Plastikgegenständen in unseren Besitz gemacht und sie für euch fotografiert. Sadfsh findet die Idee übrigens total doof und kann gar nicht verstehen, was mich so daran fasziniert wie eine Bekloppte durch die Wohnung zu schleichen und unsere Plastikschwachstellen abzulichten.

Wieviel Plastik haben wir tatsächlich noch?

Herauskristallisiert haben sich im Rahmen meines Plastikspaziergangs insgesamt acht Bereiche, die jeweils stellvertretend mit einem Bild in der obigen Galerie vertreten sind.

1. Technik: Telefon, Computer, Ladekabel

Sadfsh und ich besitzen nicht nur jeweils einen Computer, sondern auch ein Handy, ein Festnetztelefon, einen Router, externe Festplatten, einen Drucker und natürlich jede Menge Kabel, die alle mehr oder weniger aus Plastik bestehen. Auch wenn wir versuchen, unsere Geräte möglichst sorgsam zu behandeln und auf Langlebigkeit setzen, fällt hier im Falle eines nicht zu reparierenden Defektes eine Menge Plastikmüll an.

2. Badezimmer: Zahnbürsten, Shampoo

Im Badezimmer haben wir während unserer Plastikmüll-Challenge zum Glück einen Haufen Einsparpotenzial kennengelernt. Statt Duschgel greifen wir auf Seifenstücke zurück. Mein Gesichtsöl kommt in einer Glasflasche daher und auch unser Deo ist in Glas verpackt. Unsere Zahnbürsten sind zwar aus Plastik besitzen allerdings einen Wechselkopf, sodass nur der Kopfteil regelmäßig ausgetauscht werden muss. Mit Haarseifen bin ich leider nicht warm geworden, daher benutzen wir gemeinsam ein Shampoo aus einer Plastikflasche. Außerdem aus Plastik: Monatshygiene (da mag ich im Moment noch nicht wechseln, kenne aber die gängigen Alternativen), Toilettenpapierverpackung und Klobürste.

3. Küche: Geräte & Verpackungen

Achja, die Küche. Als Veganer konsumieren wir zwar hauptsächlich Obst und Gemüse, viele andere Dinge wie Nüsse, Quinoa, Reis und Nudeln gibts bisher bei uns nur in Plastik. Zudem in Plastik verpackt: Tofu und manches Tiefkühlgut. Immer wenn ich hier eine verpackungsarme Alternative erblicke, strahle ich vor Freude. In Sachen Küchengeräte sieht es hingegen deutlich besser aus. Unsere Küchenhelfer sind fast alle aus Holz oder Edelstahl und bei der Lagerung von Lebensmitteln setzen wir auf Glas.

4. Bekleidung: Schuhe aus Kunstleder

Lederschuhe – ja oder nein, das ist hier die (vegane) Frage. Ein Teil meiner Schuhe ist aus Leder, weil ich sie schon vor der Umstellung auf die vegane Lebensweise erworben hatte. Für mich kommt es nicht in Frage, diese teuren Stücke wegzuwerfen. Statt dessen hege und pflege ich meine Schuhe so gut es geht, um möglichst lange etwas von ihnen zu haben. Das Paar oben in der Kollage ist übrigens aus Kunstleder (=Plastik) und leistet mir schon den vierten Winter in Folge gute Dienste.

5. Schreibtisch: Stifte

Ich mag bunte Stifte, Textmarker und andere schöne Büroutensilien und nutze sie mehrmals täglich für mein Studium und meine Tagesplanung. Leider sind die meisten aus Plastik und auch im Notizbuchbereich muss man wirklich intensiv nach schönen & nachhaltig produzierten (bzw. recycelten) Schreibwaren suchen. Wer hier gute Tipps für z.B. feine Filzstifte und ähnliches hat, schreibt mir gerne etwas in die Kommentare!

6. Sport: Geräte & Bekleidung

Sport ist hier im Hause Apfelmädchen & sadfsh in den letzten Jahren immer wichtiger geworden und damit ist auch der Plastikanteil gestiegen. Meine Yogamatte besteht zum Glück aus natürlichen Materialien, aber bei den Hanteln sind es schon anders aus. Dazu gesellen sich noch Sportschuhe und ein, zwei Teile aus dem Bereich Funktionskleidung, deren Fasern sicherlich ebenfalls aus Plastik gewonnen sind.

7. Unterhaltung: CDs und DVDs

Gerne übersehen, aber ich hab sie mit der Kamera eingefangen: CD und DVD-Hüllen, die sich sicherlich in so manchem Regal stapeln. Wir halten unseren Besitz hier bewusst klein und spenden bzw. verkaufen nicht mehr benötigte Teile. Mir gefallen jedoch gerade bei CDs die sogenannten Digipack-Hüllen aus Karton sehr viel besser, weil sie meiner Meinung nach ein wertigeres Handgefühl erzeugen.

8. Sonstiges: Regenschirm & Putzmittel

Und zum Abschluss noch eine Sammelkategorie für all jene Kleinigkeiten, die man gerne übersieht. Mein Regenschirm ist da so ein Beispiel. Oder auch die Putzmittel, die in den meisten Haushalten eher versteckt gelagert werden. Hier setzen sadfsh und ich auf eine Kombination aus Spüli (im Kanister), Orangenreinigerkonzentrat (in der Plastikflasche, aber sehr langlebig) und waschbaren Mikrofasertüchern. Etwas ausführlicher bin ich darauf in den Kommentaren zu diesem Beitrag eingegangen: Bestandsaufnahme – Putzmittel und Co.

Mein Fazit: Langer Weg vor uns.

Nachdem ich mir die Bilder von der Kamera angeschaut und mir Gedanken zu den einzelnen Kategorien gemacht habe, merke ich, dass sadfsh und ich zwar schon viele Baustellen in Sachen Plastik erfolgreich abgeschlossen haben, es an anderen Stellen aber immer noch viel zu tun gibt. Aus genau diesem Grund haben wir das Thema Müllfrei/Plastikfrei bereits in unseren Jahresprojekten verankert (Warum sich alles ändert), die wir im Laufe des Jahres regelmäßig angehen wollen.

Meine Frage an dich: Was ist das letzte Teil aus Plastik, das du gegen ein Nicht-Plastik-Äquivalent ausgetauscht hast? Oder ist Plastik für dich gar kein Thema (mehr)?

Heißt zwar Apfelmädchen, mag aber eigentlich lieber Erdbeeren als Äpfel. Lebt minimalistisch, nachhaltig und vegan. Studiert Psychologie. Liest leidenschaftlich gerne Bücher & Comics. Interessiert sich für die Zukunft (Science Fiction, Dystopien, Postwachstumsökonomie), aktuelle Politik und Feminismus. Organisiert von Zeit zu Zeit Events wie die Konsumauszeit oder die Minimal Kon. Verbringt zu viel Zeit auf Twitter.

25 Kommentare zu “Dem Plastik auf der Spur: eine Bestandsaufnahme

  1. Also für mich ist Plastik auch ein Riesengroßes Thema. Ich befreie mein Leben nach und nach von diesem bösen Kunststoff und schreibe darüber auf meinem Blog. Zuletzt habe ich mein Badezimmer ausgemistet. Ich habe viel Kosmetikkram ,den ich nicht mehr benutze meiner Nichte überlassen. Zum wegschmeißen einfach zu Schade. Aber ich bracuhte es einfach ein bisschen mehr minimalismus in mein Badezimmer einzubauen. Stück für Stück in ein Leben ohne Plastik 🙂
    Find ich immer schön, gleichgesinnte zu treffen.
    Viele Grüße.

    • Hallo misses_hippie,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Kosmetikkram ist bei mir seit Jahren zum Glück schon kein Thema mehr, aber ich kann mir vorstellen, dass es schwer ist, die Sachen loszuwerden. Einerseits sind sie ja noch voll in Ordnung, aber andererseits will niemand angebrochenen Lidschatten oder benutzten Lippenstift benutzen.

      Auf deinem Blog schau ich jetzt gleich mal vorbei 🙂
      Liebe Grüße, Svenja

  2. … das letzte, was ich getauscht habe, waren die Dosen zum Einfrieren gegen gebrauchte Gläser … Klappt wunderbar. Ohne zu tauschen, da ich ihn nicht brauche: ein Brotkorb.

    Plastik bleibt auf jeden Fall ein Thema, auch wenn ich in vielen Dingen bereits auf Alternativen umgestiegen bin (inkl. Zahnputz und Monatshygiene).

    Viele Grüße aus Berlin,
    Anja

    • Hallo Anja,

      gebrauchte Gläser benutze ich im Moment vor allem zur Lagerung von Nüssen, Gewürzen und bei Essensresten im Kühlschrank. Zum Einfrieren habe ich sie auch schon mal bentutzt, meistens sind sie mir dafür aber zu klein und ich verwende größere Glasformen.

      Liebe Grüße, Svenja

  3. Eine Plastikschnitzeljagd! Hurra! 🙂

    Und es freut mich sehr zu lesen, dass ich Euch dazu inspieriert habe!!

  4. Zum Thema Stifte kann ich vielleicht mit einen Tipp helfen:
    Wir haben im Büro Textmarker der Marke edding, die zum einen nachfüllbar sind und bei denen – laut Angabe – Kappe und Schaft mindestens zu 90% aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen.
    Hier der Link: http://www.edding.com/de/ecoline/produkte/

    Viele Grüße

    • Hallo Barbara,

      gerade habe ich gesehen, dass auf meinen Textmarkern sogar draufsteht, dass man sie wieder auffüllen kann. Ups – hätte mir ja auch früher mal auffallen können. Noch schöner finde ich aber die Idee mit Buntstiften in Neonfarben. Früher habe ich immer Buntstifte zum Markieren verwendet und ich weiß gar nicht, warum ich damit aufgehört habe.

      Liebe Grüße, Svenja

  5. seit wir recyceln sind wir deutlich entspannter geworden, was das Thema Plastik angeht. Die Einkäufe waren irgendwann nur noch mit deutlichem Zeitaufwand hinzukriegen und das war mir als Arbeitnehmer dann doch zu viel. Das Badezimmer, die Küche und die Unterhaltung sind plastikfrei, die Einkäufe größtenteils auch. Aber ich mach mir jetzt keinen Kopf mehr darum, woher ich Klopapier in Papier herbekomme und ich will auch nicht auf Schweinsborsten oder Zweigen herumhauen beim Zähneputzen. Und einige Dinge machen überhaupt keinen Sinn, sie zu ersetzen. Die muss man sich auch überlegen. Regenschirme z.B. wären ja viel zu schwer, wenn sie nicht aus Plastik wären. oder med. Geräte.
    Kurz: wir konzentrieren uns darauf, kein neues Plastik anzuschaffen und achten auf korrekte Entsorgung.

    Büromaterial ist schwierig. Die Textmarker sind angeblich auffüllbar, aber es gibt weder Nachfüllminen noch eine Erklärung wie man die Dinger aufdreht, ohne sie komplett zu zerstören. Da ist für mich die einzig sinnvolle Alternative Buntstift in Neonfarben. Für Frixxon oder Pilot gibt es Ersatzminen zu kaufen, die Frixxon Minen passen auch in die Muji Stifte. Kugelschreiberminen gibt’s auch überall, wichtig ist nur, das man ein Mehrwegmodell hat, mit dem man gerne schreibt. 🙂

    • Liebe Frau DingDong,

      Schweineborsten kommen für mich auch nicht in Frage, neulich habe ich versucht einen Besen zu kaufen, der nicht mit tierischen Haaren war – was für ein Akt. Deinen Grundansatz (nichts neues & korrekte Entsorgung) finde ich gut und genau darum geht es bei uns auch. Wenn ich dieses Credo aus den Augen verliere, dann mach ich halt einen Plastikspaziergang oder blogge darüber und schwups ist das Thema wieder präsent im Alltag. Deine Beispiele für Ersatzminen erinner mich z.B. daran, wie viele Tintenpatronen ich durch meinen Konverter schon „gespart“ habe, denn mein erstes Tintenfass ist immer noch nicht aufgebraucht.

      Ganz liebe Grüße, Svenja

  6. Liebe Frau DingDong,

    ich hab mich auch immer gefragt, wie man Textmarker auffüllt. Hier ist ein Bild dazu: http://www.edding.com/de/ecoline/produkte/highlighter/edding-24-highlighter/

    Ob das wirklich (gut!) funktioniert oder ob es eine riesige Sauerei gibt, weiß ich nicht, da ich es noch nie probiert habe…

    Viele Grüße

  7. Aber Neonbuntstifte ist natürlich die noch bessere Alternative, da hast du Recht.

  8. Schwesterherz

    Muss ich jetzt ein schlechtes Gewissen haben, dass wir euren Haushalt mit Plastik „bestückt“ haben??? Hmm…
    Und die Hanteln mit der komischen Farbe- die gehören doch irgendwie zur Familie – kommt mir so vor, als würde ich die schon eeeeeeeeeewig kennen… 😉

    • Hallo Schwesterherz (von sadfsh),

      bitte hab kein schlechtes Gewissen, wir benutzen den Spiralschneider sehr gerne! Ich wusste gar nicht, dass die Hantel eine Art Familienerbstück sind 🙂

      Liebe Grüße, Svenja

  9. Hallo Apfelmädchen,

    sind die Neonstifte nicht giftig, weil Phosphor? In Kleidung und beim Kontakt mit Essen lehne ich Plastik ab. Sonst ist es mir mittlerweile zu zeitaufwendig im Alltag. Ich liebe meine Griffix-Stifte für Linkshänder. Damit habe ich die beste Schrift und ein Smiley, wenn ich den Stift richtig halte. Genauso Lamyfüller. Plastik vermeide ich, wenn es Alternativen gibt. Allerding lebe ich nicht in einer Ökowohnung mit Holzfenstern und -böden. Auch da mag ich Laminat und Plastikfenster viel lieber. Ich mag den Ökostyle ehrlich gesagt nicht.

    Liebe Grüße – Tanja

    • Hallo Tanja,

      oh, da sprichst du ein interessantes Thema an. Ehrlich gesagt weiß ich nichts über die Giftigkeit von solchen Neonstiften, werde das aber schleunigst mal recherchieren. Auch wenn ich die Stifte natürlich nicht esse, möchte ich keine giftigen Sachen in meinem Haushalt haben. Für mich gehören „Ökostyle“ (wenn man es so nennen mag) und Minimalismus zusammen, aber natürlich ist das eine persönliche Entscheidung.

      Liebe Grüße, Svenja

  10. Ich hatte ja auch einiges wieder zurück umgestellt: Holzbürsten trockneten nicht, Holzbesen war mir zu schwer und das ganze Haus wurde wach von dem Lärm, wenn man an die Ecken kam, Holz in der Küche war mir zu unhygienisch, schneide jetzt auf Keramikteller (geht gut), Holzwäscheklammern gingen direkt auseinander. Geschirrgestell aus Holz schimmelte. Keramiksachen waren zu schwer, Allergie von Edelstahl weil Nickel und Chrom darin. Kurz: Es war eine frustige Angelegenheit. Ich möchte mich auch nicht nur um mich drehen und 3 Tage eine Holzzahnbürste googeln. Weißt du, was ich meine? Das kann das Leben auch nicht sein.

    • Hallo Tanja,

      Keramik als Schneideunterlage klingt interessant, wobei ich auch häufiger gelesen habe, dass Holz eine Art antibakterielle Wirkung haben soll. Ein Geschirrgestell aus Holz stelle ich mir auch etwas unpraktisch vor, unseres ist z.B. aus Edelstahl. Wenn man jedoch gegen solche Metalle allergisch ist, wird die Sache verständlicherweise etwas komplizierter.

      Liebe Grüße, Svenja

  11. Hallo Svenja,

    die Plastikproblematik treibt mich sehr viel um. In vielen Bereichen stoße ich dann auf ein Dilemma, weshalb ich manche Dinge dann einfach gar nicht mehr konsumiere, wenn ich es nicht brauche. Aber manchmal muss ich in den sauren Apfel beißen, etwa bei Zahnbürsten.

    Lieber Gruß,
    Philipp

    • Hallo Philipp,

      dein Dilemma kommt mir sehr bekannt vor. Manchmal verbringe ich eine gefühlte Ewigkeit mit der Entscheidung zwischen bio-regional-plastikfrei, weil ich mir nicht sicher bin, welches nun die bessere Entscheidung ist. Und dann schaue ich mich um, sehe wie andere Leute diese Entscheidung scheinbar ohne Probleme treffen und komme mir ein wenig doof vor 🙁

      Vor ziemlich langer Zeit habe ich darüber sogar schonmal gebloggt: Die Qual der Wahl.. Liebe Grüße und viel Erfolg übrigens für deine Zuckerfrei-Challenge!

  12. Hallo Svenja,

    du hast mich motiviert (trotz aller Frusterlebnisse), wieder eine Sache pro Tag aus Plastik zu exen. Ich finde nur kaum noch was anderes als eingebautes Plastik. Wie bei Kabeln und so. 🙂
    Zuckerfrei hab ich auch mal gemacht. Meine Tochter fragte skeptisch, wie lange ich die Challenge schon mache? Eine Stunde? Ich so: „Nein, 2.“ Scheiterte dann schon mein ersten Einkauf. 🙂

    Liebe Grüße – Tanja

  13. Hallo Apfelmädchen!

    Schönes Thema und tolle Jagd 😉 Plastikfreiheit eines meiner Lieblingsthemen wie Du weißt.

    Die Gießkanne ist bei mir auch noch aus Plastik, da werde ich so schnell auch nichts daran ändern für den Garten.

    Dafür habe ich jetzt eine kleine Keramikkanne für die Zimmerpflanzen – gefunden im Kostnixladen. Und ich habe eine volle Freude damit, weil sie so schön aussieht.

    lg
    Maria

    • Hallo Maria,

      wenn man Dinge besitzt, die halt aus Plastik sind, dann nützt es ja auch nicht unbedingt etwas, diese einfach zu entsorgen. Aufbrauchen und sich darauf freuen, dass man irgendwann einen passenden Nachfolger finden wird, halte ich für sinnvoll – so wie z.B. deine Keramikkanne.

      Liebe Grüße, Svenja

  14. Plastikfrei und vegan zu leben ist schon eine Herausforderung. Plastik ist auch nicht gleich Plastik. Auf meine gut eingelaufen Wander- / Bergschuhe aus Rindleder und einer wiederbesohlbaren Schuhsohle aus Kunststoff mag ich auch nicht mehr verzichten.

    • Hallo Art,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Die Kombination Plastikfrei und Vegan ist wirklich nicht immer ganz einfach, aber ich denke, hier ist es wichtig, die Vor- und Nachteile von Fall zu Fall abzuwägen. Meine (bereits vor langer Zeit) gekaufte Ledertasche oder meine hochwertigen Stiefel nutze und pflege ich z.B., um ihren Wert zu erhalten – unabhängig von meiner heutigen Einstellung zu dem Thema.

      Liebe Grüße, Svenja (Apfelmädchen)

  15. Ev Birkholz

    Liebes Apfelmädchen,
    vielen Dank für Deine tollen Beiträge.
    Dieser hier ist ja schon etwas älter und so wage ich mich zu fragen, da ich selbst gerade auf der Suche bin…: Hast du bereits eine plastikfreie Alternative zum Spiralschneider gesucht, gefunden, getestet…?
    Ich würde diese Neuanschaffung so gern plastikfrei tätigen 😀
    Liebe Grüße
    Bärenmami

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