Minimalismus Nachhaltigkeit Vegane Ernährung

Brauch es auf Challenge – Update #1

Als ich vor anderthalb Wochen die Brauch es auf – Challenge ausgerufen hatte, dachte ich, dass mich das Aufbrauchen der Lebensmittel nur einige Tagen in Anspruch nehmen würde. Immerhin zaubern sadfsh und ich in der heimischen Küche drei Mahlzeiten am Tag – sieben Tage in der Woche. Einzige Ausnahme: der berühmte Fast-Food-Freitag. Durch die Hitze ist es natürlich ein wenig anders gekommen, aber mehr dazu später im Beitrag.

Nach dem ursprünglichen Aufruf, sich uns anzuschließen, erreichten mich – zu meiner Überraschung –  tatsächlich einige spontane Meldungen von Menschen. Auf Instagram, Twitter und anderen Blogs tauchten Listen und Bilder mit aufzubrauchenden Lebensmitteln auf und ich finde es super, dass sich auch andere gegen Lebensmittelverschwendung einsetzen wollen. Ihr rockt!

Wer macht denn alles mit?

Gerade bei solchen Challenges finde ich gegenseitige Motivation total wichtig und möchte euch daher einladen, auch auf den anderen teilnehmenden Blogs vorbeizuschauen. (Ich hoffe, ich vergesse niemanden…bitte melde dich, wenn du in der Liste fehlen solltest)

1. Nanne von einfachsoleben:

Nanne nutzt die Gelegenheit, um für sich (und uns) aufzulisten, welche Lebensmittel sie regelmäßig in ihrer Küche benutzt und welche sie aufbrauchen möchte. Besonders gut gefällt mir ihre realistische und ehrliche Einschätzung des Projektes: „Ich weiß jetzt realistisch schon, dass ich in den nächsten 14 Tagen nicht den Großteil der Sachen wegkochen kann.“

Hier gehts zu ihrem Beitrag: Minimalismus in der Küche: Vorräte (#2)

2. Frau von Saltkrokan von Salz nach Belieben:

Für Frau von Saltkrokan gehören Lebensmittelverschwendung, Wohlstandsgesellschaft und Minimalismus zusammen. Passenderweise liest sie gerade Harte Kost von Stefan Kreutzberger und Valentin Thurn, das sich genau dieser Problematik annimmt.

Hier gehts zu ihrem Beitrag: [Konsumkritik // Minimalismus] Brauch es auf! – Die Challenge

3. Mirjam von Perfekt wir:

Mirjams Blog habe ich erst durch die Challenge entdeckt und finde toll, dass sie gleich einen richtigen Aufbrauchplan zu den einzelnen Lebensmitteln erstellt hat (inkl. Wochentag). Sehr vorbildlich. Mein Lieblingspunkt auf ihrer Liste: „1 Dose Fertigravioli: den perfekten Ehemann fragen, wann er sie essen möchte – schliesslich hat er sie gekauft

Hier gehts zu Mirjams Beitrag: Brauch es auf! – Challenge

4. Meliha von Sweettimes:

Ursprünglich hat Meliha sich auf meinen Instagram Post gemeldet und erst später habe ich gesehen, dass sie auch einen eigenen Blog schreibt. Ihr hat die Challenge geholfen, tolle Ideen fürs Abendessen zu finden: „Ich habe dann diesen Schrank geöffnet und alles rausgestellt und siehe da, der Mann bekam Lust auf Müsli, ich hatte gleich 3 Rezepte-Ideen im Kopf, und dabei stand ich noch 5 Minuten vorher vorm Kühlschrank und fragte mich, was wir heute Abend essen und ob ich noch schnell einkaufen muß.

Hier gehts zu Melihas Beitrag: Ein schnelles Abendessen und ein bisschen etwas über bewusstes einkaufen…

5. Marlia vom Wiesengrund:

Eigentlich hat Marlia schon ein gutes System für ihre Vorratshaltung, aber manchmal schleichen sich eben doch besondere Lebensmittel ein, die leicht in Vergessenheit geraten. Einen wichtigen Hinweis, den man gar nicht oft genug betonen kann, habe ich zudem in ihrem Beitrag gefunden: Lebensmittel sind auch nach Überschreiten des Mindesthaltbarkeitsdatums noch für den Verzehr geeignet.

Hier gehts zu Marlias Beitrag: Brauch es auf – Challenge

6. Muffin Wolf auf Twitter:

Meine eigenen Fortschritte:

Gegen Lebensmittelverschwendung: Brauch es auf - Challenge Update #1| Apfelmädchen & sadfsh

Selbstverständlich möchte ich meine eigenen Fortschritte nicht unterschlagen und dich an dieser Stelle mit dem neuen Aufbrauch-Feind Nr.1 bekannt machen: der Hitze und die mit ihr verbundene Art des (Nicht)Kochens. Statt aufwendig zubereiteten Speisen landeten nämlich in den letzten Tagen vor allem Wassermelone, Smoothies und jede Menge Salat auf unseren Tellern. Zwischendurch gab es Spaghetti mit schneller Bolognese, doch von intensiveren Koch-Back-Abenteuern haben wir mit jedem zusätzlichen Grad Abstand genommen.

Momentan sieht meine Liste daher so aus:

  • Trinkschokolade in Dropsform: Ist brav fast jeden Morgen ins Müsli gewandert, sodass die Dose schon halb leer ist
  • Rosinen: zum Snacken
  • Gemüsechips
  • bunte Streusel
  • ein kleines Glas Couscous: Hieraus habe ich Blumenkohl-Tajine mit Mandelcouscous gekocht nach einem Rezept aus dem Kochbuch „Internationale Klassiker Vegan“ von Christina Julius und Nicolas Leser. Besonders der Blumenkohl in Tomatensauce hat uns gut geschmeckt.
  • Hirse: In Planung sind vegane Gemüse-Hirse-Muffins, die ich auf Pinterest entdeckt habe. Nur das Bindemittel ist noch unklar, weil Käse/Ei rausfallen.
  • eine Packung Reiswaffeln: sadfsh hat damit veganes Mett gemacht
  • ein Glas Erdnusssauce: Reis mit Blumenkohl
  • ein Glas Currysauce mit Kokos
  • eine Packung Panna Cotta: für eine Bekannte reserviert
  • ein halber Liter Gemüsesaft
  • ein halber Liter Tomatensaft: Tomatenreis mit Erbsen
  • nicht veganes Kakaopulver
  • Mandelreste von der Mandelmilchherstellung: Nusskuchen?
  • Apfel-Hafer-Kekse
  • Matcha Tee: sadfsh will ein grünes Eis zaubern
  • Marzipan am Stück: Mandelhörchen sollen es werden.
  • Alfalfa-Samen

In den nächsten Tagen möchte ich unbedingt Mandelhörnchen mit dem Marzipan backen und endlich die letzten Rosinen aufessen. Für die anderen Dinge von der Liste suche ich noch nach Ideen. Ich freu mich daher über jeden Vorschlag in den Kommentaren.

Und wenn du jetzt spontan noch mit der Challenge starten und ein wenig Ordnung in deinen Voratsschrank bringen möchtest, dann findest du alle Infos in diesem Beitrag: Aktiv gegen Lebensmittelverschwendung: Die Brauch es auf – Challenge!

Heißt zwar Apfelmädchen, mag aber eigentlich lieber Erdbeeren als Äpfel. Lebt minimalistisch, nachhaltig und vegan. Studiert Psychologie. Liest leidenschaftlich gerne Bücher & Comics. Interessiert sich für die Zukunft (Science Fiction, Dystopien, Postwachstumsökonomie), aktuelle Politik und Feminismus. Organisiert von Zeit zu Zeit Events wie die Konsumauszeit oder die Minimal Kon. Verbringt zu viel Zeit auf Twitter.

5 Kommentare zu “Brauch es auf Challenge – Update #1

  1. Wie kann kakaopulver nicht vegan sein?

    • Hallo materialfehler,

      es handelt sich bei dem Kakao um dieses Trinkpulver, das man einfach nur mit Milch anrührt. Da der Kauf schon ein paar Jahre zurück liegt (für Besuch) und ich den gesamten Packungsinhalt damals in eine Dose umgefüllt habe, bin ich irgendwie davon ausgegangen, dass Milchpulver/Molkepulver enthalten ist. Ich schau beim nächsten Einkauf noch mal auf eine Verpackung.

      Liebe Grüße, Svenja (Apfelmädchen)

  2. Hi Svenja
    könnt Ihr manche Dinge nicht verschenken? Streusel, Kekse, Kakaopulver, Saft vielleicht an eine Familie in Eurem Bekanntenkreis?
    Lieben Gruss
    Daija

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